SSC Schwerin vor dem Aus: Niederlage in Suhl erschwert Titelverteidigung
Schwerins Volleyballerinnen droht nach Suhl-Niederlage das Aus

Enttäuschende Vorstellung in Suhl: Schwerins Volleyballerinnen droht das frühe Aus

Im Kampf um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft steht der SSC Palmberg Schwerin nach einer enttäuschenden Niederlage in Suhl vor dem vorzeitigen Aus. Der Titelverteidiger verlor am Samstag das erste Halbfinalspiel beim VfB Suhl mit 1:3 (13:25, 16:25, 25:23, 24:26) und muss nun am Mittwoch in der heimischen Palmberg-Arena (18 Uhr) die zweite Play-off-Partie unbedingt gewinnen, um die Serie zu verlängern.

Schwacher Start in der Wolfsgrube

In der Suhler Wolfsgrube boten die Mecklenburgerinnen in den ersten beiden Sätzen eine enttäuschende Vorstellung. Trainer Felix Koslowski war der Ärger deutlich anzusehen, als er mehrere taktische und personelle Maßnahmen ergriff, um sein Team auf Kurs zu bringen. Der Erfolg blieb jedoch zunächst aus, und die Mannschaft zeigte sich weit unter ihren Möglichkeiten.

Erst im dritten Satz rappelten sich die Gäste zu einer standesgemäßen Leistung auf. Schwerin war jetzt ebenbürtig und verkürzte nach einer äußerst spannenden Schlussphase auf 1:2. Britte Stuut, Schwerins beste Spielerin an diesem Tag, verwandelte den entscheidenden Ball zum 25:23 und brachte damit etwas Hoffnung zurück.

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Knappe Niederlage im vierten Satz

Im vierten Durchgang entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der SSC meistens vorn lag. Die Schwerinerinnen hatten sogar den Satzgewinn und damit den 2:2-Ausgleich vor Augen, als Britte Stuut den Punkt zum 24:21 erzielte. Doch Suhls Kapitänin Roosa Laakkonen brachte den VfB mit dem 22:24 zurück ins Spiel, und der Gastgeber drehte die Partie am Ende zu seinen Gunsten (26:24).

Laura Berger vom VfB Suhl zeigte sich beeindruckt: „Ich kann es noch gar nicht fassen, dass wir diesen vierten Durchgang nach dem Rückstand noch gewonnen haben. Schwerin hat superstark gekämpft, sich nach dem 0:2 nicht aufgegeben, Respekt. Wir wussten, dass es kein einfaches Spiel wird, umso stolzer sind wir, es gewonnen zu haben.“

Alles auf eine Karte am Mittwoch

Für den SSC Palmberg Schwerin bedeutet die Niederlage, dass am Mittwoch in der Palmberg-Arena alles auf eine Karte gesetzt werden muss. Sollte der SSC die Partie für sich entscheiden, würde am 12. April in Suhl das alles entscheidende Duell steigen. Die Starting Six des SSC Schwerin: Reesink – Kohn – Hölzig – Kok – Kirchhoff – Stuut – ten Brinke muss nun eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um die Titelverteidigung zu retten.

Trainer Felix Koslowski und sein Team stehen unter enormem Druck, nach der schwachen Vorstellung in den ersten beiden Sätzen in Suhl nun eine Reaktion zu zeigen. Die Volleyball-Community blickt gespannt auf das Rückspiel, das über das weitere Schicksal in der Deutschen Meisterschaft entscheiden wird.

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