Saisonende ohne Titel: SSC Palmberg Schwerin scheitert im Halbfinale gegen Suhl
SSC Schwerin: Titelverteidigung gescheitert - Suhl im Finale

Traum von der Titelverteidigung geplatzt: Schwerin scheitert im Halbfinale

Für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin ist die Saison 2025/2026 vorzeitig und enttäuschend zu Ende gegangen. Der Vorjahresmeister musste nach einer deutlichen 0:3-Heimniederlage (22:25, 22:25, 17:25) gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen bereits im Halbfinale der Bundesliga die Segel streichen und blickt somit auf eine titellose Spielzeit zurück.

Thüringerinnen erwiesen sich als überlegen

Bereits das erste Spiel der Halbfinalserie hatten die Mecklenburgerinnen in Suhl mit 1:3 verloren. Nur ein eigener Sieg in der heimischen Palmberg Arena hätte den Traum vom Finaleinzug und der Titelverteidigung noch am Leben halten können. Doch daraus wurde nichts, denn die Thüringerinnen präsentierten sich in beiden Begegnungen offensivstark und mit erstaunlich wenigen eigenen Fehlern.

„Uns fehlte einfach die Konstanz“, stellte SSC-Trainer Felix Koslowski enttäuscht fest. „Weder in den Spielen gegen Suhl, noch in der gesamten Saison. Es gab immer mal wieder Partien auf sehr hohem Niveau, aber eben auch Ausreißer nach unten.“

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Durchwachsene Spielzeit für den Erfolgsverein

Für den SSC Palmberg Schwerin war es eine eher durchwachsene Spielzeit:

  • Halbfinale in der Bundesliga
  • Halbfinale im DVV-Pokal
  • Scheitern in den Playoffspielen der Champions League gegen Ankara
  • Niederlage im Supercup gegen den Dresdner SC eine Woche vor Saisonbeginn

SSC-Kapitänin Anne Hölzig zeigte sich dennoch stolz auf ihre Mannschaft: „Es war schon sehr deutlich, was super schade ist. Aber es war jetzt auch nicht komplett gegen alle Erwartungen.“ Nach einem größeren Umbruch vor der Spielzeit hätte sich die Mannschaft nach und nach immer besser zusammengefunden, so Hölzig.

Personelle Veränderungen stehen bevor

Ein weiterer Umbruch steht dem SSC-Team nach dieser Saison bevor. Es wird mehrere Abgänge geben, darunter auch Deutschlands großes Volleyballtalent Leana Grozer. Laut der italienischen Zeitung Malpensa24 soll die 18-Jährige bereits einen Vertrag beim Erstligisten Busto Arsizio in Italien unterzeichnet haben. Und Grozer wird nicht die einzige Spielerin bleiben, die den SSC nach der Saison verlassen wird.

Vor einem möglichen Vereinswechsel wird sich die Schweriner Mannschaft am kommenden Montag beim Fanfest noch einmal von ihren Anhängern verabschieden und sich für die Unterstützung während der gesamten Saison bedanken.

Ostduell im Finale um die deutsche Meisterschaft

Im Finale um den deutschen Meistertitel trifft der VfB Suhl Lotto Thüringen auf den Dresdner SC. Der DSC hatte sich im zweiten Halbfinale erfolgreich gegen den Favoriten Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt. Während es im Ostduell um die Meisterschaft geht – für Suhl ist es sogar die erste Finalteilnahme überhaupt – bleiben für Schwerin und Stuttgart nach dem vorzeitigen Ausscheiden letztendlich die Bronzemedaillen.

VfB-Trainer Laszlo Hollosy zeigte sich über den Erfolg seiner Mannschaft begeistert: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft und darauf, was sie gegen Schwerin geleistet hat.“ Bemerkenswert ist, dass es Hollosy mit seinem Team zum ersten Mal überhaupt gelang, in Schwerin zu gewinnen.

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