SV Warnemünde feiert doppelten Klassenerhalt in der Volleyball-Bundesliga
Die Volleyballer des SV Warnemünde haben ihren Platz in der 1. Bundesliga nicht nur administrativ gesichert, sondern auch auf dem Spielfeld eindrucksvoll bestätigt. Mit einem klaren 3:0-Erfolg (25:20, 25:21, 25:23) bei den Volley Goats Mitteldeutschland am letzten Spieltag bewies der Neuling seine sportliche Berechtigung für die höchste deutsche Spielklasse.
Emotionaler Saisonabschluss mit Sieg und MVP-Auszeichnung
Für Diagonalangreifer Jan-Philipp Krabel, der nach dem Spiel als wertvollster Spieler ausgezeichnet wurde, war der Sieg ein besonderer Moment. "Ich bin sehr happy, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden konnten", erklärte Krabel. "Wenn man das letzte Spiel gewinnt, geht man immer mit einem besseren Gefühl aus allem heraus. Egal, wie viele Spiele wir diese Saison verloren haben, was wirklich viele waren." Kapitän Tommy Mehlberg machte den Sieg mit einem starken, unannehmbaren Aufschlag perfekt und setzte damit den Schlusspunkt unter die erste Erstliga-Saison des Vereins.
Dominante Leistung gegen die Volley Goats
Wie bereits in den beiden vorherigen Begegnungen dieser Saison bestimmten die Warnemünder das Spielgeschehen. Nach einem 3:1-Erfolg im DVV-Pokal und einem 3:0-Sieg im Hinspiel gelang auch im Rückspiel ein deutlicher 3:0-Erfolg. "Ich bin froh, dass wir noch einmal gezeigt haben, was wir können", so Krabel weiter. "Deswegen freue ich mich auch über den 13. Platz. Es freut mich auch, dass es jetzt nicht heißt, wir hätten jemanden in den Abstieg geschossen, weil wir alle dabeibleiben."
Besondere Umstände durch Liga-Reform
Der Klassenerhalt stand für den SV Warnemünde bereits vor dem letzten Spieltag fest, da aufgrund des Zusammenschlusses von Herrsching und Haching in dieser Saison kein Absteiger aus der 1. Bundesliga bestimmt wurde. Krabel räumte ein, dass diese Sicherheit die Spannung etwas minderte: "Es wäre natürlich gelogen, wenn ich gesagt hätte, dass es einfach wäre. Wir haben immerhin gegen VCO Berlin mit 1:3 verloren. Man hatte es schon ein bisschen gemerkt, dass der letzte Druck raus war." Dennoch gelang es dem Team, unter Anleitung des Trainers eine überzeugende Leistung abzurufen und die Saison mit einem positiven Gefühl abzuschließen.



