Volleys gegen Friedrichshafen im Halbfinale: Ein ewiges Duell mit Endspielcharakter
Volleys vs. Friedrichshafen: Ewiges Duell im Halbfinale

Volleys gegen Friedrichshafen: Ein ewiges Duell mit Endspielcharakter im Halbfinale

Das ewige Duell des deutschen Volleyballs findet in dieser Saison bereits im Halbfinale statt. Die Berlin Volleys, der deutsche Rekordmeister, treffen ab Samstag um 18:00 Uhr auf den langjährigen Rivalen VfB Friedrichshafen. Insgesamt haben beide Vereine zusammen 28 Meistertitel gewonnen, und seit dem Jahr 1997 gab es keinen anderen Meister in der Bundesliga. Die Berliner führen mit 15 Titeln, während Friedrichshafen auf 13 kommt.

Schott: "Es hat Endspielcharakter, do-or-die im Halbfinale"

Volleys-Kapitän Ruben Schott äußerte sich im Vorfeld des Duells: "Es war abzusehen, dass wir wieder auf Friedrichshafen treffen werden. Trotzdem ist es natürlich krass, dass es erstmals seit 14 Jahren ein Halbfinale ist, nachdem wir so viele Finals gegen sie gespielt haben." Er betonte, dass sich am Gefühl nichts ändere: "Es hat Endspielcharakter. Do-or-die im Halbfinale eben." Schott freut sich auf das Duell mit dem alten Rivalen, das den deutschen Volleyball seit Jahrzehnten prägt.

Friedrichshafen als herausfordernder Gegner

Obwohl die SVG Lüneburg Friedrichshafen in den vergangenen Jahren etwas überholt hat, bleibt der VfB ein gefährlicher Gegner für die Volleys. In dieser Saison gewann Friedrichshafen den Liga-Auftakt in Berlin und warf den Hauptstadtclub im Halbfinale aus dem Pokal. Schott beschrieb den Gegner als "eklig zu spielen", insbesondere in der heimischen Spacetech Arena: "Es ist eine Mannschaft, die ziemlich gut blockt. Dazu sind sie sehr heimstark. Beim VfB in der Spacetech Arena ist es als Gastmannschaft eklig zu spielen." Umso wichtiger sei ein guter Start im ersten Spiel in der heimischen Max-Schmeling-Halle.

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Verkürzte Halbfinal-Serie und Saisonausblick

Das Viertelfinale gegen die Netzhoppers gewannen die Berliner souverän. Nun zielen sie auf den nächsten Schritt zum zehnten Meistertitel in Folge, nach einer bislang enttäuschenden Spielzeit. Schott erklärte: "Das Gefühl ist derzeit echt gut, weil wir in den letzten Wochen viel trainieren konnten und einen langsameren Spielrhythmus hatten. Das tat uns wirklich gut. Jeder konnte auch individuell an seinen körperlichen Problemzonen arbeiten." Allerdings wurde die Halbfinal-Serie von der Liga verkürzt, um Terminprobleme zu vermeiden, da Lüneburg auch im Finale des CEV-Cups steht. Schott bedauerte dies: "Ich finde es schade, dass die Serie nur im Best-of-three ausgetragen wird. Wir befinden uns im Saisonfinale, es geht um alles und da würde ein Best-of-five der Sache gerechter werden."

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