Österreicher Andreas Mitter wird neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer
Andreas Mitter neuer Bundestrainer der deutschen Skispringer

Österreicher Andreas Mitter übernimmt als Bundestrainer der deutschen Skispringer

Planegg • Der Deutsche Skiverband (DSV) hat einen Nachfolger für den scheidenden Bundestrainer Stefan Horngacher präsentiert. Andreas Mitter, bisheriger Co-Trainer, wird mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für die deutschen Skispringer übernehmen. Der 44-jährige Österreicher tritt damit die Nachfolge seines Landsmanns an und soll dem Team neue Impulse verleihen.

Interne Lösung statt externer Neuzugang

Sportdirektor Horst Hüttel begründete die Entscheidung für Mitter mit dessen umfassender Kenntnis des deutschen Skisprungsystems. „Wir vertrauen darauf, dass Andreas mit seiner Expertise und seinem hohen Engagement notwendige neue Impulse setzen kann“, erklärte Hüttel. Mitter war bereits drei Jahre als Assistent von Horngacher tätig und bringt zusätzliche Erfahrungen als Cheftrainer in Finnland sowie für den österreichischen Skiverband mit.

Der neue Bundestrainer äußerte sich ambitioniert zu seinen Zielen: „Zusammen mit meinen Trainerkollegen wollen wir neue Impulse in der Trainingsarbeit setzen, um das Potenzial der Mannschaft bestmöglich zu entwickeln“. Mit dem Saisonabschluss in Planica endete offiziell die Ära Horngacher, der mit dem Team zahlreiche Erfolge bei Olympia und Weltmeisterschaften feierte.

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Herausforderungen und Erwartungen

Eine der größten Aufgaben für Mitter wird die Vierschanzentournee sein. Deutschland wartet seit Sven Hannawalds Triumph 2002 auf einen Gesamtsieg. Horngacher hatte vor seinem Abschied die schwierige Balance zwischen erfahrenen und jungen Athleten als zentrale Herausforderung benannt: „Die größte Herausforderung wird sein, die älteren und arrivierten Sportler wieder nach vorne zu bringen“.

Langjähriger Leistungsträger Karl Geiger zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Ich glaube, dass das funktionieren wird. Das wird eine gute Sache“, sagte Geiger, der bereits vor der offiziellen Bekanntgabe informiert war. Die Mannschaft blickt damit zuversichtlich auf die kommende Saison unter neuer Führung.

Mitter sieht sich nach einer komplizierten vergangenen Saison mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert. Neben der Tournee geht es darum, eine harmonische Mischung aus etablierten und aufstrebenden Springern zu finden und die jüngeren Athleten schrittweise an die Weltspitze heranzuführen.

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