Biathlon-Star Justus Strelow plant mentale Auszeit nach Olympia-Bronze
Nach einer langen und erfolgreichen Saison im Biathlon-Weltcup steht für Justus Strelow nun die wohlverdiente Erholung an. Der 29-jährige deutsche Biathlet, der bei den Olympischen Winterspielen mit der Mixed-Staffel die Bronzemedaille gewann, schloss die Saison in Oslo mit zufriedenstellenden Ergebnissen ab und blickt nun auf eine Phase der Regeneration.
Positive Eindrücke für eine unbeschwerte Sommerpause
In seiner Kolumne für die Sächsische Zeitung betonte Strelow die Bedeutung eines positiven Saisonabschlusses. „Es ist von Vorteil, ein langes Wettkampfjahr mit positiven Eindrücken abzuschließen. Man begibt sich dann nicht grübelnd und mit negativen Gedanken in die Sommerpause“, schrieb der Athlet. Diese Einstellung ermöglicht es ihm, die freie Zeit unbeschwert zu genießen, sowohl körperlich als auch mental.
Strelow verwies darauf, dass er seit November nahezu durchgehend unterwegs war und zahlreiche Termine verschieben oder absagen musste. „Auch das Familienleben hat oft genug hinter meinem Sport zurückgestanden“, gestand der Biathlet offen. Diese Anerkennung der persönlichen Opfer unterstreicht die Intensität des Profisports.
Urlaub in Südafrika und Vorbereitung auf die nächste Saison
Für die kommenden Wochen plant Strelow einen Urlaub in Südafrika mit seiner Frau Elli und seinem Sohn Karl. Diese Auszeit soll ihm helfen, seine Batterien aufzuladen und verpasste Familienmomente nachzuholen. Doch schon jetzt denkt der ambitionierte Sportler an die Zukunft.
„Mit den Wochen freier Zeit meldet sich dann erfahrungsgemäß auch die Lust auf meinen Sport vehement zurück – und dann werde ich mich im Frühjahr wieder mit voller Leidenschaft ins harte Training stürzen“, erklärte Strelow. Diese Aussage zeigt seine professionelle Herangehensweise und die Balance zwischen Erholung und Wettkampfvorbereitung.
Hintergrund: Eine Saison mit Höhepunkten und Herausforderungen
Die vergangene Saison war für Justus Strelow besonders bedeutsam:
- Teilnahme an den Olympischen Winterspielen und Gewinn der Bronzemedaille mit der deutschen Mixed-Staffel.
- Abschluss der Weltcup-Saison in Oslo mit soliden Leistungen.
- Lange Reise- und Wettkampfphase seit November, die persönliche und familiäre Opfer erforderte.
Diese Erfahrungen prägen Strelows aktuellen Blick auf die notwendige mentale Pause, die ihm helfen soll, gestärkt in die nächste Saison zu starten. Seine Offenheit über die psychischen Anforderungen des Sports setzt ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung der mentalen Gesundheit im Leistungssport.



