Lindsey Vonn denkt über neues Comeback nach: 'Zum Leidwesen meiner Familie'
Vonn erwägt Comeback trotz Olympia-Sturz

Lindsey Vonn plant mögliche Rückkehr auf die Piste

Die legendäre Skirennläuferin Lindsey Vonn lässt die Möglichkeit eines weiteren Comebacks nicht aus den Augen. Trotz ihres schweren Sturzes bei den Olympischen Spielen und der anschließenden langwierigen Rehabilitation denkt die 41-Jährige über eine Rückkehr in den Profisport nach. In einem Interview mit dem US-Sender NBC gab sie zu, dass diese Pläne „sehr zum Leidwesen meiner Familie“ seien.

Vaters Aussage als Motivation

Besonders die Worte ihres Vaters unmittelbar nach dem Olympia-Unfall haben die ehemalige Speed Queen angestachelt. „Es gibt einen sicheren Weg, mich dazu zu bringen, etwas zu tun: Mir zu sagen, dass ich es nicht kann“, erklärte Vonn mit einem Lachen. Die Aussage ihres Vaters, dass ihre Karriere damit endgültig beendet sei, könnte sich somit als entscheidender Faktor für eine erneute Rückkehr erweisen.

Der schwere Olympia-Sturz

Bei der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo erlitt Vonn einen folgenschweren Sturz, der beinahe zum Verlust eines Beines geführt hätte. Die mehrfachen Operationen und die monatelange Rehabilitation haben die Athletin jedoch nicht gebrochen. Für Vonn steht fest: Diese 13 Sekunden bis zum Unfall sollen nicht ihre gesamte Karriere definieren. Sie möchte nicht für immer mit diesem Moment in Verbindung gebracht werden.

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Der Wunsch nach einem würdigen Abschluss

Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin betonte, dass sie in der vergangenen Saison großen Spaß am Skirennen hatte, aber keinen letzten Lauf absolvieren konnte. „Ich hatte in dieser Saison so viel Spaß – aber ich hatte keinen letzten Lauf“, bedauerte Vonn. Der Gedanke, „einen letzten Lauf“ zu haben, vielleicht sogar mehr, gefällt ihr zunehmend.

Aktueller Gesundheitszustand und Alltag

Bevor konkrete Comeback-Pläne geschmiedet werden können, muss Vonn zunächst wieder ein normales Leben führen. Ihr aktueller Tagesablauf ist von intensiver Rehabilitation geprägt:

  • Zwei Stunden Therapie täglich
  • Zwei Stunden in einer Überdruckkammer
  • Regelmäßiges Training im Fitnessstudio
  • Wiederholung des Programms am nächsten Tag

Die Skilegende hat bereits nach ihrem ersten Abschied im Jahr 2019 bewiesen, dass sie auch abseits der Piste erfolgreich sein kann. Dennoch zieht sie die Rückkehr in den Sport, den sie liebt, ernsthaft in Betracht. Konkrete Pläne existieren zwar noch nicht, aber die Motivation ist deutlich spürbar.

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