ADAC-Statistik 2026: E-Autos zuverlässiger als Verbrenner
ADAC-Statistik 2026: E-Autos zuverlässiger als Verbrenner

ADAC-Pannenstatistik 2026: Sind E-Autos oder Verbrenner zuverlässiger?

In der aktuellen ADAC-Pannenstatistik 2026 schneiden Elektroautos deutlich besser ab als Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotor. Die Daten zeigen, dass E-Autos in allen Altersklassen seltener liegen bleiben. Allerdings gibt es eine gemeinsame Schwachstelle: die 12-Volt-Batterie, die für fast die Hälfte aller Pannen verantwortlich ist.

Millionenfache Pannenhilfe im Jahr 2025

Die Gelben Engel des ADAC rückten im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Mal aus – ein Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2024. Grund dafür ist vor allem das steigende Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Die liegen gebliebenen Autos waren im Schnitt 14 Jahre alt. Der ADAC analysierte 158 Modelle von 27 Herstellern und nutzte als Maßstab die Pannenkennziffer (PKS), die die Anzahl der Pannen pro 1000 Fahrzeuge angibt.

E-Autos klar im Vorteil

Bei vier Jahre alten Fahrzeugen (Erstzulassung 2021) haben E-Autos eine PKS von nur 6,5, während Verbrenner auf 12,5 kommen. Bei den Zulassungszahlen des Jahrgangs 2020 fielen unter 1000 E-Autos 10,3 mit Pannen auf, bei Verbrennern waren es 17,4. Schon bei zweijährigen Autos zeigt sich der Unterschied: 2,1 Pannen pro 1000 E-Autos gegenüber 5,8 bei Verbrennern.

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Die 12-Volt-Batterie als größte Schwachstelle

Unabhängig vom Antrieb ist die 12-Volt-Batterie die häufigste Ursache für Pannen. Bei fast jedem zweiten Fall streikt sie. Forscher denken bereits darüber nach, diese Batterie in E-Autos abzuschaffen. Bei Elektroautos ist zudem die Bordelektronik anfälliger, da sie oft komplexer ist als bei Verbrennern.

Die zuverlässigsten Modelle

Unter den dreijährigen Autos (Erstzulassung 2022) sind der BMW i3 (0,4 Pannen pro 1000) und das Tesla Model 3 (0,7) die Spitzenreiter. Bei Verbrennern überzeugen Mini und BMW X2 mit jeweils 0,8 Pannen. Die Liste der Top Elf wird von deutschen Herstellern dominiert.

Die unzuverlässigsten Modelle

Am anderen Ende der Skala stehen vier Toyota-Modelle: Der Toyota Yaris Cross führt mit 63,4 Pannen pro 1000 Fahrzeuge, gefolgt von Yaris (50,2), C-HR (33,2) und RAV-4 (31,0). Auch Opel Insignia, Hyundai IONIQ 5 und Ford Kuga weisen hohe Werte auf.

Fazit

Wer ein E-Auto fährt, kann statistisch mit weniger Pannen rechnen. Alle zehn Autos mit den meisten Zwischenfällen sind Verbrenner. Zwar steigt das Durchschnittsalter der Fahrzeuge, aber die Zuverlässigkeit nimmt zu: 2015 lag die Pannenwahrscheinlichkeit eines zehnjährigen Autos bei 6,5 Prozent, 2025 nur noch bei 3,1 Prozent.

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