Xiaomi bereitet offenbar ein neues Falt-Smartphone vor. Hinweise aus internen Datenbanken deuten darauf hin, dass der Hersteller seine Mix-Fold-Reihe möglicherweise neu ausrichtet. Der endgültige Name steht jedoch noch nicht fest.
Interne Datenbankeinträge enthüllen Details
In internen Einträgen soll ein Gerät mit der Bezeichnung „Q18“ und dem Projektnamen „Lhasa“ aufgetaucht sein. Dies berichtet das Online-Magazin „Gizmochina“. Das Modell wird mit der Nummer „2608BPX34C“ in Verbindung gebracht, die zuvor bereits in der IMEI-Datenbank gesichtet wurde. Aus diesen Angaben lässt sich nicht eindeutig ableiten, wie Xiaomi das Smartphone letztlich nennen wird. In Gerüchten ist jedoch häufig vom Xiaomi 17 Fold die Rede.
Modellnummer gibt Aufschluss über Zeitplan
Bei Xiaomi können die ersten vier Ziffern einer solchen Nummer auf das Ende der Entwicklung oder den frühestmöglichen Monat für eine Vorstellung hindeuten. Im Fall von „2608BPX34C“ wäre dies der August 2026. Ein Marktstart wäre demnach erst nach diesem Monat möglich. Der letzte Buchstabe steht offenbar für China, was darauf hindeutet, dass es sich zunächst um ein Modell für den chinesischen Markt handeln könnte.
Besonders aufschlussreich ist die Buchstabenfolge in der Mitte der Nummer: „BPX“. Frühere Foldables von Xiaomi nutzten ebenfalls die Kombination „PX“. Das Xiaomi Mix Fold 4 lief intern beispielsweise unter der Bezeichnung 2405CPX3DC. Daher liegt es nahe, dass auch das neue Gerät ein horizontal faltbares Smartphone sein wird. Offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht.
Eigener Chip als Prozessor denkbar
Auch zum Prozessor gibt es erste Hinweise. In China könnte Xiaomi dem neuen Foldable den Xring O3 spendieren. Dabei handelt es sich um einen hauseigenen Chip und den Nachfolger des Xring O1, der 2025 im Xiaomi 15S Pro zum Einsatz kam. In Deutschland war dieses Modell jedoch nicht erhältlich. Sollte das neue Falthandy nach Europa kommen, könnte Xiaomi daher auf andere Technik setzen. Denkbar wären Chips von Qualcomm oder MediaTek.



