Apple startet die mit Künstlicher Intelligenz aufgerüstete Sprachassistentin Siri zunächst als Beta-Version. Der große KI-Neustart soll Siri endlich auf ChatGPT-Niveau bringen, doch er wird wohl zunächst unfertig auf Millionen iPhones landen.
Neue Funktionen zunächst als Beta
Seit Jahren gilt Siri als Apples Problemkind. Ein Timer, Wetterinfos oder ein schneller Anruf funktionieren zwar zuverlässig, bei komplizierteren Fragen wirkt die Sprachassistenz jedoch oft langsam und altmodisch. Mit iOS 27 will Apple das grundlegend ändern. Laut Bloomberg arbeitet der Konzern an einer komplett überarbeiteten KI-Siri. Sie soll deutlich intelligenter reagieren und wie moderne KI-Chatbots funktionieren. Zum Start könnte Apple die neue Siri aber zunächst nur als Beta-Version freigeben.
Apple geht bei KI auf Nummer sicher
Warum die Vorsicht? Siri ist tief im iPhone-System verankert und wird täglich millionenfach genutzt. Fehlerhafte Antworten oder Aussetzer würden deshalb sofort auffallen. Mit der Beta-Kennzeichnung könnte Apple sich mehr Spielraum verschaffen, falls die neue KI-Siri im Alltag noch Probleme macht. Einen ähnlichen Weg ging der Konzern bereits bei „Apple Intelligence“, wo mehrere KI-Funktionen zunächst ebenfalls als Testversionen starteten. Besonders brisant: Für Teile der neuen KI-Technik soll Apple offenbar auch auf Google setzen. Das zeigt, wie groß der Umbau hinter den Kulissen ausfällt.
Siri wird zum Chatbot mit Fokus auf Privatsphäre
Der Bericht zeigt auch, wie Nutzer Siri künftig verwenden können. Geplant ist offenbar eine eigene Chat-Oberfläche, über die Nutzer direkt mit Siri schreiben können, ähnlich wie bei ChatGPT oder Gemini. In den Einstellungen sollen Nutzer sogar festlegen können, ob ihre Chatverläufe nach 30 Tagen automatisch gelöscht oder dauerhaft gespeichert werden. Damit dürfte Apple erneut den Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre legen.
Offiziell vorgestellt werden wird iOS 27 aller Voraussicht nach am 8. Juni 2026 auf der Entwicklerkonferenz WWDC.



