Trebbichau. Es stinkt ihnen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bürger des kleinen Ortes Trebbichau leiden seit Jahren unter einer massiven Geruchsbelästigung, die aus den Gullys der Kanalisation aufsteigt. Besonders bei starkem Regen tritt das Abwasser aus den Schächten und verbreitet einen unerträglichen Gestank. Der Abwasserzweckverband (AZV) Aken steht nun vor der Herausforderung, eine nachhaltige Lösung zu finden.
Ein zweiter Schornstein soll Abhilfe schaffen
Nach langen Diskussionen und zahlreichen Beschwerden der Anwohner prüft der AZV Aken den Bau eines weiteren Abluft-Schornsteins. Dieser soll die üblen Gerüche ableiten und so die Lebensqualität in Trebbichau verbessern. Die Idee ist nicht neu: Bereits in der Vergangenheit wurden Maßnahmen ergriffen, um die Geruchsbelastung zu reduzieren, jedoch ohne dauerhaften Erfolg. Die Bürger hoffen nun, dass die zusätzliche Abluftvorrichtung endlich Abhilfe schafft.
Jahrelanger Ärger der Anwohner
Die Bewohner von Trebbichau zeigen sich zunehmend frustriert. „Wir können im Sommer kaum noch die Fenster öffnen“, klagt ein Anwohner. Der Gestank sei nicht nur unangenehm, sondern beeinträchtige auch die Freizeitgestaltung im Freien. Der Abwasserzweckverband hat die Beschwerden ernst genommen und arbeitet an technischen Lösungen. Ein zweiter Abluft-Schornstein könnte die Gerüche gezielt ableiten und so die Situation entschärfen.
Technische Umsetzung und Zeitplan
Der AZV Aken hat bereits mit Planungen begonnen. Der genaue Standort des neuen Schornsteins sowie die konkrete Bauweise werden derzeit geprüft. Ein Zeitplan steht noch nicht fest, doch die Verantwortlichen zeigen sich optimistisch, dass die Maßnahme noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Die Bürger werden über die Fortschritte informiert. Bis dahin bleibt den Trebbichauern nur die Hoffnung auf baldige Besserung.



