Tschernobyl: Ein Reservist zeichnet die Katastrophe
Tschernobyl: Zeichnungen eines Reservisten

Oleg Veklenko kam 1986 als Reservist nach Tschernobyl und verbrachte 60 Tage im verseuchten Sperrgebiet. Er zeichnete, was er sah. Als er zurückkehrte, verbrannte sein Vater wortlos seine Kleider. Die Aufzeichnungen von Julia Köppe schildern seine Erlebnisse.

Der Einsatz im Sperrgebiet

Veklenko wurde als junger Reservist zur Aufräumarbeit nach der Nuklearkatastrophe eingezogen. Er dokumentierte seine Eindrücke mit Zeichnungen, die das Ausmaß der Zerstörung und die gefährliche Arbeit der Liquidatoren festhalten. Die Bilder zeigen verstrahlte Landschaften, zerstörte Gebäude und die improvisierten Schutzmaßnahmen der Einsatzkräfte.

Die Rückkehr in die Normalität

Nach seiner Rückkehr aus dem Sperrgebiet erlebte Veklenko eine eisige Reaktion seines Vaters. Ohne ein Wort zu sagen, verbrannte dieser die Kleidung des Sohnes, aus Angst vor radioaktiver Kontamination. Dieses Ereignis symbolisiert die Angst und das Unwissen, das die Katastrophe von Tschernobyl begleitete.

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Die Zeichnungen von Oleg Veklenko sind ein einzigartiges Zeitdokument, das die menschliche Dimension der Katastrophe zeigt. Sie erinnern an die Gefahren der Atomkraft und die Opfer, die die Liquidatoren brachten.

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