Neues Storchennest in Krackow: Adebare erhalten frisches Zuhause für Brutsaison
Neues Storchennest in Krackow für Brutsaison aufgestellt

Neues Storchennest in Krackow: Frisches Zuhause für Adebare

In der Gemeinde Krackow in der Uckermark wurde pünktlich zur anstehenden Brutsaison ein neues Storchennest aufgestellt. Das frische Heim für die Rotschnäbel befindet sich in der Langen Straße, direkt an der Gasstätte „Zur Linde“, und ist für Durchreisende nun gut sichtbar. Es ersetzt das alte Nest, das zuvor in der Petersilienstraße stand und in den vergangenen Jahren nicht mehr besetzt war.

Erneuerung nach Jahren des Verfalls

Jens Krüger, Vorsitzender des Storchenhofes Papendorf, erklärte, dass das alte Storchennest in Krackow in einem schlechten Zustand gewesen sei. „Untermieter wie Spatzen hatten dafür gesorgt, dass es immer löchriger wurde“, berichtete er. Die Notwendigkeit einer Erneuerung bestand schon länger, und Krüger wurde sowohl von Bürgermeister Gerd Sauder als auch von Privatpersonen aus Krackow auf das Thema angesprochen. Das neue Nest steht nun an seinem ursprünglichen Platz, bevor es vor Jahren in die Petersilienstraße verlegt wurde.

Unterstützung von Regionalversorger und Unternehmen

Das Projekt zur Erneuerung des Storchennestes erhielt finanzielle Unterstützung vom Regionalversorger Edis aus Torgelow. Mit den praktischen Arbeiten wurde das Elektro-Unternehmen Peters aus Anklam beauftragt. Das alte Nest wurde komplett zurückgebaut, und das neue, zehn Meter hohe Nest ragt nun aus der Erde. Jens Krüger betonte, dass die Nähe zur stärker befahrenen Langen Straße kein Problem darstelle. In einer bebauten Ortschaft habe ein Horst sogar den Vorteil, dass Greifvögel Angriffe auf den Storchennachwuchs eher scheuen.

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Vorbereitungen für die Brutsaison in der Uckermark

Laut Jens Krüger wurden für die neue Brutsaison vor allem Storchennester in der Uckermark erneuert. „Noch ist es für die Erneuerung nicht zu spät. Es sind ja noch längst nicht alle Störche da“, meinte er. Während der Aufstellarbeiten beobachtete ein einzelner Storch das Treiben, der jedoch vermutlich nicht der Krackower Adebar war, da dieser regelmäßig nach Battinsthal pendelt. Die Vorbereitungen des Nestes fanden auf dem Storchenhof in Papendorf statt, wo Krüger und sein Team für eine optimale Ausstattung sorgten.

Die Maßnahme unterstreicht das Engagement für den Naturschutz in der Region und bietet den Störchen eine sichere Basis für die kommende Brutsaison. Mit dem neuen Nest hoffen die Verantwortlichen, dass sich wieder Rotschnäbel in Krackow niederlassen und das frische Zuhause annehmen.

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