Vom Kahlschlag zum Hoffnungsschimmer: Wie sich das Trothaer Wäldchen erholt
Trothaer Wäldchen: Vom Kahlschlag zur Hoffnung

Der Waldumbau im Trothaer Wäldchen in Halle (Saale) ist abgeschlossen und zeigt nach sieben Jahren positive Ergebnisse. Die jungen Eichen, die aufgereiht nebeneinander aus der Erde ragen, sind bereits über zwei Meter hoch und tragen zarte grüne Blätter. Steffen Marx von der Forstbehörde der Stadtverwaltung zeigt sich begeistert: „Das ist ein Traum hier“, sagt er und lässt den Blick über die Fläche mit den Jungbäumen schweifen. Für das Anwachsen der Bäume seien zwei Dinge entscheidend: „Expertise, aber auch immer etwas Glück.“

Hintergrund des Waldumbaus

Vor sieben Jahren hatte der ökologische Umbau des Wäldchens für heftige Proteste unter den Hallensern gesorgt. Viele Bürger befürchteten eine Zerstörung des Naherholungsgebiets. Die Stadtverwaltung setzte jedoch auf eine Umwandlung des Monokultur-Bestands in einen artenreichen Mischwald, um die Widerstandsfähigkeit des Waldes gegen Klimaveränderungen zu stärken.

Positive Entwicklung der Biodiversität

Die heutige Entwicklung gibt den Verantwortlichen recht. Neben den Eichen haben sich auch zahlreiche andere Pflanzen- und Tierarten angesiedelt. Vogelarten, die zuvor selten zu beobachten waren, sind nun regelmäßig im Gebiet anzutreffen. Die Forstbehörde dokumentiert kontinuierlich die Fortschritte und sieht sich in ihrer Strategie bestätigt.

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Steffen Marx betont, dass der Erfolg nicht nur auf die fachliche Planung zurückzuführen sei, sondern auch auf die Unterstützung der Bevölkerung, die nach anfänglicher Skepsis nun vermehrt positive Rückmeldungen gebe. Der Waldumbau im Trothaer Wäldchen gilt als Beispiel für gelungenen Naturschutz in urbanen Räumen.

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