Rettungsteam meldet deutliche Fortschritte bei Befreiung von gestrandetem Buckelwal
Die Arbeiten zur Befreiung des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals kommen nach aktuellen Angaben des privaten Rettungsteams gut voran. Das Tier liegt seit nunmehr 20 Tagen im flachen Wasser vor der Insel Poel fest und wird seit Tagen intensiv betreut.
Schlickabsaugung nähert sich dem Wal
„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, erklärte eine Sprecherin des Rettungsteams im Hafen von Kirchdorf auf der Insel Poel. Die Spezialisten arbeiten mit einer speziellen Saugtechnik, um den Schlick rund um den gestrandeten Wal wegzusaugen und ihm so den Weg zurück in tiefere Gewässer zu ebnen.
Die Sprecherin betonte: „Wir haben die Saugarbeiten so weit vorangebracht, dass wir immer näher an den Wal herankommen.“ Die Arbeiten würden systematisch von der Fahrrinne aus in Richtung des gestrandeten Tieres vorangetrieben.
Optimistische Stimmung im Rettungsteam
Die Stimmung im Rettungsteam wird als durchweg positiv beschrieben. „Wir sind auf jeden Fall guter Dinge“, so die Sprecherin weiter. Die Fortschritte der letzten Tage geben Anlass zur Hoffnung, dass der Buckelwal bald wieder in freie Gewässer schwimmen kann.
Der Wal war vor etwa drei Wochen in den flachen Gewässern vor der Insel Poel gestrandet. Seitdem arbeiten Experten und Freiwillige rund um die Uhr an der Rettung des Meeressäugers. Die aktuelle Methode mit der Schlickabsaugung hat sich als vielversprechend erwiesen, obwohl die Operation aufgrund der exponierten Lage und der Größe des Tieres äußerst anspruchsvoll ist.
Die Rettungsaktion hat in der Region und darüber hinaus große Aufmerksamkeit erregt. Viele Anwohner und Tierfreunde verfolgen die Entwicklungen mit Spannung und hoffen auf eine erfolgreiche Befreiung des Wals.



