Landkreise schließen sich bei Tierkörperbeseitigung zusammen
Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Tierkörperbeseitigung getroffen. Auf der Tagesordnung des Kreistages am 16. April stand der Punkt „Abschluss einer Zweckvereinbarung zur Übertragung der Aufgabe der Tierkörperbeseitigung auf einen Dritten“. Die bisherige Regelung, bei der das Landesverwaltungsamt diese Aufgabe koordinierte und über die Secanim GmbH erledigen ließ, läuft zum 31. Dezember dieses Jahres aus.
Neue Kooperation mit dem Jerichower Land
Künftig wird das Jerichower Land die Suche nach Spezialisten für die Tierkörperbeseitigung nicht nur für sich selbst, sondern auch für Anhalt-Bitterfeld übernehmen. Diese Zusammenarbeit markiert einen bedeutenden Schritt in der regionalen Verwaltungspraxis. Die Landräte beider Kreise haben sich darauf verständigt, die Aufgabe gemeinsam anzugehen, um Effizienz und Kosteneffektivität zu steigern.
Die Entscheidung fiel im Kreistag von Anhalt-Bitterfeld, wo die Abgeordneten für die Neuregelung stimmten. Dies zeigt, wie wichtig eine nachhaltige Lösung für die Entsorgung von Tierkörpern ist, insbesondere angesichts der auslaufenden Vereinbarung mit dem Landesverwaltungsamt. Die Landkreise mussten handeln, um eine Unterbrechung der Dienstleistungen zu vermeiden.
Kosten und Umsetzung der neuen Regelung
Welche Kosten dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld durch diese Neuregelung entstehen, ist noch nicht im Detail bekannt. Experten gehen jedoch davon aus, dass die gemeinsame Vergabe der Aufgabe an einen Dritten durch das Jerichower Land zu Einsparungen führen könnte. Die genauen finanziellen Auswirkungen werden in den kommenden Monaten evaluiert, sobald die Zweckvereinbarung umgesetzt ist.
Die Tierkörperbeseitigung ist eine essentielle Aufgabe für Landkreise, um Hygiene- und Umweltstandards zu wahren. Mit der neuen Kooperation zwischen Anhalt-Bitterfeld und dem Jerichower Land wird sichergestellt, dass diese Dienstleistung auch nach dem Auslaufen der alten Vereinbarung reibungslos fortgeführt werden kann. Die Landräte betonen, dass dies ein Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit ist.



