Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg: Zweithöchste Stufe ausgerufen
Im Osten und Süden Brandenburgs herrscht aktuell eine erhöhte Waldbrandgefahr. Das Umweltministerium des Bundeslandes hat für diese Regionen die Waldbrandstufe 4 verhängt, die zweithöchste Gefahrenstufe. Betroffen sind alle Landkreise in diesem Gebiet, von der Uckermark im Norden über Barnim und Teltow-Fläming bis hin zu den südlichen Kreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße.
Gefahrenlage und betroffene Regionen
Während im Osten und Süden Brandenburgs die hohe Waldbrandstufe 4 gilt, sieht die Situation im nordwestlichen Teil des Landes anders aus. Dort besteht lediglich eine mittlere bis geringe Gefahr. Die unterschiedliche Einschätzung basiert auf den aktuellen Wetterbedingungen und der Trockenheit in den betroffenen Gebieten.
Raimund Engel, der Waldschutzbeauftragte für Brandenburg, äußerte sich besorgt über die Lage: „Wir hatten in diesem Jahr bereits insgesamt 26 Waldbrände, die zusammen eine Fläche von rund 7 Hektar betrafen.“ Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit der Situation.
Appell an die Bevölkerung und Sicherheitsregeln
Engel appellierte eindringlich an Spaziergänger und Waldbesucher, die Zufahrten in den Wald nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge müssen im Notfall ungehindert passieren können. Zudem gelten strikte Sicherheitsvorschriften, die das ganze Jahr über beachtet werden sollten:
- Kein Feuer in einem Abstand von maximal 50 Metern zu Waldgebieten
- Absolutes Rauchverbot während des Aufenthalts im Wald
Mit einer Entwarnung ist in den kommenden Tagen nicht zu rechnen, da kaum Niederschlag erwartet wird. Die Bevölkerung wird daher gebeten, die genannten Regeln strikt einzuhalten, um weitere Brände zu verhindern.



