Borussia Dortmund hat sich im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte vorzeitig die Champions-League-Qualifikation gesichert. Gegen den desolaten SC Freiburg feierte der BVB einen ungefährdeten 4:0 (3:0)-Erfolg und verbuchte gleichzeitig den 600. Heimsieg in der Bundesliga. Nach zwei Niederlagen in Folge zeigten die Dortmunder eine souveräne Leistung und ließen den Gästen aus Freiburg keine Chance.
Frühe Führung und klare Verhältnisse
Bereits in der achten Minute brachte Maximilian Beier die Gastgeber in Führung, nachdem er einen Fehler von Derry Scherhant eiskalt ausnutzte. Nur sechs Minuten später legte Serhou Guirassy nach einem Zuspiel von Julian Brandt zum 2:0 nach. Ramy Bensebaini erhöhte per Kopf nach einem Eckball von Julian Ryerson in der 32. Minute auf 3:0. Damit war die Partie bereits vor der Pause entschieden.
Freiburg ohne Gegenwehr
Der SC Freiburg, der unter der Woche im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart und im Europa-League-Halbfinale gegen Sporting Braga im Einsatz war, ließ jegliche Gegenwehr vermissen. Trainer Julian Schuster rotierte auf sieben Positionen, was sich negativ auf die Stabilität der Mannschaft auswirkte. Die Abwehrschnitzer der Gäste wurden vom BVB eiskalt bestraft.
Nach dem Seitenwechsel schaltete Dortmund einen Gang zurück und verwaltete die Führung. Freiburg kam zu keiner nennenswerten Chance, ein Tor von Lucas Höler wurde wegen Abseits aberkannt. In der 87. Minute sorgte der eingewechselte Fabio Silva nach Vorarbeit von Daniel Svensson für den 4:0-Endstand.
BVB nun mit Fokus auf Vizemeisterschaft
Durch den Sieg hat Borussia Dortmund nun fünf Punkte Vorsprung vor RB Leipzig und kann sich in den verbleibenden drei Spielen auf die Verteidigung des zweiten Platzes konzentrieren. Trainer Niko Kovac zeigte sich erleichtert: „Heute sind wir zufrieden, heute haben wir die Champions League fix gemacht. Das ist das, was ich mir gewünscht habe.“ Stürmer Maximilian Beier ergänzte: „Natürlich wollen wir den zweiten Platz jetzt fix machen.“
Freiburg bleibt mit 43 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und muss um die Teilnahme am internationalen Geschäft bangen. Lucas Höler analysierte: „Man hat heute bei Dortmund gemerkt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, man hat gemerkt, dass sie mit einer extremen Wucht auf uns losgegangen sind. Bei uns hat die Power gefehlt. Wir haben extrem viele Körner unter der Woche gelassen.“



