Jens Castrop (22) musste gegen Mainz (1:1) erneut vorzeitig vom Platz – nach 72 Minuten war Schluss. Der Gladbach-Malocher war mit seinen Kräften am Ende, trotz einer erneut hoch engagierten Leistung. Castrop war bis zu seiner Auswechslung der Fohlen-Profi mit den meisten Zweikämpfen (16) und mit 33,04 km/h der zweitschnellste Spieler auf dem Rasen, nur Joe Scally (23, 33,62 km/h) war schneller. Klar, dass der laufstarke Castrop auch am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im wichtigen Spiel beim Tabellen-17. VfL Wolfsburg eine zentrale Rolle für Borussia spielen soll.
Die große Frage: Hält Castrop endlich durch?
Die entscheidende Frage bleibt: Kann der südkoreanische Nationalspieler mit seiner intensiven Spielweise endlich einmal die vollen 90 Minuten durchhalten? Trainer Eugen Polanski (40) äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel bei den „Wölfen“: „Bei Jens ist es nun einmal so, dass es seine erste Saison in der Bundesliga ist. Er kam aus der 2. Bundesliga, wo er mit Sicherheit auch viel adaptieren muss. Und er hatte nicht immer diesen Trainingsrhythmus, aufgrund von Kleinigkeiten, was Verletzungen anging, und Nationalmannschaftsreisen mit Südkorea. Er ist noch immer in dieser Adaptionsphase. Wir wünschen uns natürlich, dass er dann auch mal über 90 Minuten gehen kann. Dass er das kann, hat er schon bewiesen.“
Diks mit muskulären Problemen
Auch Abwehr-Routinier Kevin Diks (29) musste gegen Mainz vorzeitig vom Feld – wie bereits zuvor beim 0:1 in Leipzig – aufgrund muskulärer Probleme. Der Innenverteidiger soll aber am Samstag in Wolfsburg wieder dabei sein und dafür sorgen, dass gegen die heimschwächste Mannschaft der Liga die Null steht. Gladbach-Coach Polanski: „Bei Kevin ist es so, dass wir die Belastung im Training erst einmal reduzieren mussten. Er hat ein bisschen weniger trainiert, manchmal sogar auch individuell.“



