Füchse Berlin: Kabinenchor erkämpft zwei freie Tage vom Trainer
Füchse Berlin: Kabinenchor erkämpft zwei freie Tage

Die Füchse Berlin befinden sich weiterhin im Feierrausch. Kaum haben sie in der Daikin Handball-Bundesliga ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt, geht die Party in der Kabine weiter. Nach dem knappen 28:26 (13:12)-Erfolg gegen den VfL Gummersbach wurde nicht nur gesungen und geschunkelt, sondern auch verhandelt. Die klare Botschaft der Mannschaft an ihren Trainer: Pokalsieger feiern nicht nur Tore, sondern auch freie Tage.

Gidsel als Wortführer des Kabinenchors

Füchse-Superstar Mathias Gidsel, der gegen Gummersbach erneut unglaubliche elf Tore erzielte, schmunzelt über die Aktion: „Wir haben einen Song umgedichtet und in der Umkleide gesungen: Wir wollen zwei Tage frei.“ Und der Däne fügt scherzhaft hinzu: „Endlich hat das mal funktioniert mit dem Singen beim Trainer, wir bekommen wirklich zwei Tage frei. Er hat unserem Lied zugestimmt.“

Trainer Krickau zeigt sich großzügig

Und tatsächlich: Vor den beiden wichtigen Viertelfinalspielen in der Champions League gegen Veszprém dürfen die Pokalsieger-Füchse jetzt zwei Tage die Füße hochlegen und sich erholen. Trainer Nicolej Krickau erklärt: „Ich habe den Song gehört, aber ich hatte mir schon vor dem Spiel überlegt, der Mannschaft freizugeben, egal ob sie gegen Gummersbach gewinnen oder verlieren. Das hört sich natürlich für die Jungs besser an, dass ihr Lied, ihre Forderung bei mir funktioniert hat.“ Krickau betont die Notwendigkeit der Pause: „Das ist aber auch nötig nach diesem intensiven Pokalwochenende und diesem Spiel gegen Gummersbach. Nicht nur der Körper, auch mental brauchen meine Spieler mal eine kleine Pause. Sie müssen Zeit bekommen, diese Tage auch im Kopf zu verarbeiten.“

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Schwere Aufgaben in der Champions League

Für die Füchse stehen nun die beiden schweren Viertelfinalpartien in der Champions League gegen Veszprém an. Am 30. April geht es auswärts in Ungarn, eine Woche später am 6. Mai steigt das Rückspiel in Berlin. Gidsel zeigt sich erleichtert über die Terminplanung: „Da ist zum Glück dieses Mal kein Bundesligaspiel dazwischen. Ich finde das gut, dass die HBL den Plan bewusst so gemacht hat, damit wir uns voll auf die Champions League fokussieren können und auch die Chance haben, wieder das Final4 zu erreichen.“

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