Ipswich Town ist nach Coventry City der zweite Aufsteiger in die englische Premier League. Der UEFA-Pokalsieger von 1981 gewann am 46. und letzten Spieltag der zweitklassigen Championship mit 3:0 (2:0) gegen die Queens Park Rangers und kehrt damit nur ein Jahr nach dem Abstieg in die Eliteliga zurück.
Frühe Tore ebnen den Weg
Bereits in der dritten Minute traf George Hirst zur Führung, nur sechs Minuten später legte Jaden Philogene nach. Kasey McAteer sorgte in der 85. Minute für den Endstand und beseitigte letzte Zweifel. Nach dem Abpfiff brachen auf der Portman Road alle Dämme: Fans und Spieler feierten gemeinsam den Aufstieg auf dem Platz. Auch Edelfan Ed Sheeran jubelte aus der Ferne.
Wrexham verpasst vierten Aufstieg in Serie
Der AFC Wrexham um die Schauspieler und Miteigentümer Ryan Reynolds und Rob McElhenney erlebte einen dramatischen letzten Spieltag. Die Waliser kamen nur zu einem 2:2 (2:2) gegen den FC Middlesbrough und rutschten aus den Top sechs, die für die Playoff-Teilnahme berechtigen. Dabei war Wrexham in drei Jahren aus der fünften in die zweite Liga aufgestiegen und hatte auf den vierten Aufstieg in Folge gehofft.
Hull City sichert sich Playoff-Platz
Statt Wrexham sicherte sich Hull City den sechsten Platz durch ein 2:1 (1:1) gegen Norwich City. Im Halbfinale der Playoffs trifft Hull auf den drittplatzierten FC Millwall. Der FC Southampton mit Teammanager Tonda Eckert spielt als Vierter gegen den Fünften Middlesbrough. Die Halbfinal-Hinspiele beginnen am kommenden Freitag, das Finale um den Aufstieg steigt am 23. Mai im Londoner Wembley-Stadion.
Mit dem Aufstieg von Ipswich und Coventry sowie dem späteren Playoff-Sieger ist die Premier League in der nächsten Saison um drei neue Teams reicher.



