Porsche: Gewinn bricht um fast ein Viertel ein im ersten Quartal
Porsche: Gewinn bricht um fast ein Viertel ein

Der Sport- und Geländewagenhersteller Porsche hat einen weiteren Gewinnrückgang vermeldet. Im ersten Quartal 2026 sank der Gewinn nach Steuern um 24,6 Prozent auf 391 Millionen Euro, wie das Stuttgarter Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Porsche noch einen Überschuss von 518 Millionen Euro erzielt.

Abschwächung des Abwärtstrends

Nach dem deutlichen Gewinneinbruch im Jahr 2025 verlangsamte sich der Rückgang zu Jahresbeginn. In den vorangegangenen Quartalen hatte Porsche teils deutlich höhere Einbußen hinnehmen müssen und sogar einmal rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz sank von Januar bis März um 5,2 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Neuausrichtung des Konzerns

„2026 steht für Porsche im Zeichen der Neuausrichtung“, erklärte Konzernchef Michael Leiters. Mit klaren Maßnahmen werde Porsche schlanker und schneller. Die Transformation sei anspruchsvoll und erfordere konsequentes Handeln und Disziplin. Finanzchef Jochen Breckner zufolge liegt das erste Quartal im Rahmen der Erwartungen und stützt die Jahresprognose.

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Rückgang der Verkaufszahlen

Porsche verkaufte zu Jahresbeginn weltweit 60.991 Fahrzeuge – 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Als Gründe nannte die Volkswagen-Tochter unter anderem das Auslaufen der Produktion der Modelle Cayman und Boxster mit Verbrennungsmotor sowie entfallene Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA. Besonders stark fiel der Rückgang in China aus, wo die Nachfrage nach Luxusautos nachlässt.

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