Porsche SE erleidet Milliardenverlust durch VW-Abschreibung
Porsche SE mit Milliardenverlust durch VW-Abschreibung

Die Porsche SE, die Dachgesellschaft des Volkswagen-Konzerns, hat im ersten Quartal einen Verlust von 923 Millionen Euro erlitten. Grund dafür ist eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern. Das teilte das Dax-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart mit.

Hintergrund der Abschreibung

Die Abschreibung wurde notwendig, nachdem der Wert der VW-Aktien in den letzten Monaten deutlich gesunken war. Die Porsche SE hält eine bedeutende Beteiligung an Volkswagen, die nun mit einem niedrigeren Wert in der Bilanz angesetzt werden muss. Dies führte zu einem erheblichen Verlust im ersten Quartal 2026.

Auswirkungen auf die Bilanz

Unter dem Strich stand ein Minus von 923 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte die Porsche SE noch einen Gewinn erzielt. Das Unternehmen betont jedoch, dass es sich um einen nicht zahlungswirksamen Vorgang handelt, der die operative Geschäftstätigkeit nicht direkt beeinträchtigt.

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Die Porsche SE ist eine der wichtigsten Eigentümerinnen des Volkswagen-Konzerns und hält sowohl Stamm- als auch Vorzugsaktien. Die Abschreibung spiegelt die aktuelle Marktbewertung von Volkswagen wider, die durch globale wirtschaftliche Unsicherheiten und branchenspezifische Herausforderungen belastet wird.

Analysten erwarten, dass sich die Lage bei Volkswagen in den kommenden Quartalen stabilisieren könnte, was auch der Porsche SE zugutekäme. Vorerst bleibt die Holding jedoch mit dem Verlust belastet. Die Porsche SE wird ihren vollständigen Quartalsbericht in den nächsten Wochen veröffentlichen.

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