Zeitumstellung: Heizungs-Zeitschaltuhr manuell auf Sommerzeit umstellen
Heizungs-Zeitschaltuhr nach Zeitumstellung prüfen

Zeitumstellung: Heizungs-Zeitschaltuhr manuell auf Sommerzeit umstellen

Am 29. März 2026 werden die Uhren wieder auf Sommerzeit vorgestellt – eine Stunde früher aufstehen ist angesagt. Während Smartphones und Laptops diese Umstellung meist automatisch vornehmen, gibt es laut dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) eine wichtige Ausnahme: die Zeitschaltuhr der Heizungsanlage. Diese stellt sich in der Regel nicht von selbst um, was zu unnötigen Energiekosten führen kann.

Heizzeiten und Bedarf können auseinanderlaufen

Ein kurzer Check direkt am Sonntag nach der Zeitumstellung ist daher ratsam. Prüfen Sie, welche Stunde auf der Zeitschaltuhr Ihrer Heizung angezeigt wird, und stellen Sie sie gegebenenfalls manuell um. Ohne diese Anpassung laufen Heizzeiten und der tatsächliche Bedarf, selbst in der Endphase der aktuellen Heizperiode, aneinander vorbei.

Markus Lau vom DVFG erklärt die Konsequenzen: „Wenn die Nachtabsenkung der Heizung auf Winterzeit eingestellt bleibt, senkt und erhöht sie die Raumtemperatur zum falschen Zeitpunkt. Ohne Neujustierung startet die Anlage morgens zu spät – beispielsweise um 7 Uhr statt wie gewünscht um 6 Uhr. Abends läuft sie entsprechend länger als nötig und wechselt zu spät in den Nachtmodus.“

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Lösungen für Mietwohnungen

Für Bewohner von Mietwohnungen ohne Zugang zur zentralen Heizungsanlage gibt es praktische Alternativen. Sie können die Thermostatventile an ihren Heizkörpern nachts per Hand auf eine niedrigere Stufe stellen. Oder sie setzen auf digitale Thermostate, die über eine App gesteuert werden. So lassen sich die Einstellungen zur Nachtabsenkung einfach an die Sommerzeit anpassen, wie der DVFG empfiehlt.

Energieeinsparung und Schimmelrisiko

Laut der Energieberatung der Verbraucherzentralen ist der Einspareffekt der thermostatischen Nachtabsenkung in großen Mehrfamilienhäusern aufgrund des unterschiedlichen Nutzerverhaltens zwar geringer als bei zentraler Nachtabsenkung in Einfamilienhäusern. Dort können durch konsequente Nachtabsenkung bis zu 12 Prozent Heizenergie eingespart werden. Dennoch reduzieren sich auch in Mietwohnungen die Heizkosten.

Doch Vorsicht ist geboten: Die Verbraucherzentralen warnen davor, die Raumtemperatur grundsätzlich nicht unter 16 Grad Celsius fallen zu lassen. Andernfalls steigt das Schimmelrisiko in Haus und Wohnung erheblich an.

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