Das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, auch Gärtnerplatztheater genannt, hat eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Die Anlage soll die Stromkosten senken und zeigt exemplarisch, wie Denkmalschutz und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.
Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit
Die PV-Anlage auf dem denkmalgeschützten Gebäude ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Das Theater, das zu den beliebtesten Kulturinstitutionen Münchens zählt, geht damit neue Wege. Die Anlage produziert sauberen Strom, der direkt im Theater genutzt wird. Überschüssiger Strom kann ins Netz eingespeist werden.
Denkmalschutz und Klimaschutz vereint
Die Installation einer PV-Anlage auf einem denkmalgeschützten Gebäude ist nicht trivial. Es mussten sowohl ästhetische als auch statische Anforderungen berücksichtigt werden. Das Projekt zeigt, dass auch historische Bauten modernste Technik integrieren können, ohne ihren Charakter zu verlieren.
Die Anlage wurde von einem Münchner Unternehmen installiert und ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, mit denen das Theater seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren will. Weitere Schritte sind geplant, um den Energieverbrauch weiter zu senken.
Die Kosten für die Anlage amortisieren sich voraussichtlich innerhalb weniger Jahre. Die Einsparungen bei den Stromkosten kommen dem Theaterhaushalt zugute. Das Gärtnerplatztheater ist damit ein Vorreiter in der bayerischen Kulturlandschaft.



