Iran-Krieg treibt Inflation im April auf 2,9 Prozent
Iran-Krieg: Inflation steigt auf 2,9 Prozent

Der Preisschock infolge des Iran-Kriegs hat die Inflationsrate in Deutschland im April weiter nach oben getrieben. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, lagen die Verbraucherpreise um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im März hatte die Teuerungsrate noch bei 2,7 Prozent gelegen.

Energiepreise als Haupttreiber

Der Anstieg ist vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen. Der Iran-Krieg hat die Preise für Kraftstoffe und Heizöl kräftig steigen lassen. Die Verbraucher müssen an den Tankstellen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auch Haushalte, die mit Öl heizen, spüren die Entwicklung direkt im Geldbeutel.

Auswirkungen auf die Wirtschaft

Die steigende Inflation bereitet Ökonomen Sorgen. Sie könnte die Kaufkraft der Verbraucher schwächen und die Konjunktur belasten. Die Europäische Zentralbank steht vor der Herausforderung, auf die Preisentwicklung zu reagieren, ohne das Wirtschaftswachstum zu gefährden.

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Die endgültigen Daten für April werden in den kommenden Wochen erwartet. Experten rechnen mit einer anhaltend hohen Teuerungsrate, solange die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten andauern.

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