Erdbeersaison in Sachsen-Anhalt: Wo Sie selbst pflücken können
Erdbeersaison: Selbstpflücken in Sachsen-Anhalt

Die Erdbeersaison in Sachsen-Anhalt hat begonnen. Schon bald können Verbraucherinnen und Verbraucher die süßen Früchte direkt von den Feldern ernten. Ab Mitte bis Ende Mai starten die Selbstpflück-Angebote auf zahlreichen Feldern im ganzen Bundesland. Die ersten Erdbeeren sind bereits an Ständen und in Supermärkten erhältlich.

Wann ist Erdbeerzeit?

In Deutschland beginnt die Erdbeersaison Mitte Mai. Die Haupterntezeit erstreckt sich über Juni und Juli. Im August werden die letzten Früchte geerntet. Landwirt Tino Gast von der Agrargenossenschaft Rackith betont, dass auch in der Vorsaison viel Arbeit ansteht: Die Selbstpflückfelder müssen vorbereitet und Unkraut entfernt werden. Bei Frostnächten wird Vlies ausgelegt, um die zarten Pflanzen zu schützen.

Richtige Ernte und Lagerung

Beim Pflücken sollten Selbstpflücker darauf achten, ein kleines Stück Stiel an der Frucht zu lassen. Dieses wird etwa zwei Zentimeter über den Blättern mit den Fingernägeln abgeknipst. So bleibt die Erdbeere länger frisch und schimmelt nicht so schnell. Auch der Behälter ist wichtig: Körbe sind ideal, da sie Luftzirkulation ermöglichen und Druckstellen vermeiden. Viele Betreiber bieten spezielle Pflückkörbe an.

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Eine reife Erdbeere erkennt man an ihrer vollständigen roten Färbung ohne weiße Stellen. Nur dann hat sie ihr volles Aroma entwickelt. Reife Früchte enthalten zudem mehr Vitamine und Mineralstoffe, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).

Selbstpflückfelder in Sachsen-Anhalt

Wer seine Erdbeeren selbst ernten möchte, hat in Sachsen-Anhalt eine große Auswahl. Hier sind die Standorte und Öffnungszeiten für 2026:

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Magdeburg und Umgebung

  • Hohenwarsleben (Hohe Börde), Ziegelei 2: täglich 8–19 Uhr
  • Magdeburg, Leipziger Chaussee (hinter Classic Hotel): täglich 8–19 Uhr
  • Magdeburg, Halberstädter Chaussee 138–139 (Goethepark): täglich 8–19 Uhr
  • Ebendorf, Magdeburger Straße (Ortsausgang Richtung A2): täglich 8–19 Uhr
  • Schönebeck (Elbe), Barbyer Straße: täglich 9–19 Uhr
  • Biederitz, Woltersdorfer Straße: täglich 9–19 Uhr
  • Wanzleben OT Schleibnitz, Hauptstraße 1: Mo–Sa 8–18 Uhr, So 9–14 Uhr
  • Bad Harzburg, Kreisstraße 46 (Ortsausgang Bettingerode): Mo–Sa 8–18 Uhr, So 10–13 Uhr
  • Gommern, Karither Straße: täglich 8–18 Uhr
  • Mühlingen, Am Steinbruch: täglich 8–18 Uhr
  • Staßfurt, Förderstedter Straße: täglich 8–18 Uhr
  • Wülknitz, Ortsumgehung von Köthen Richtung Großwülknitz: täglich 8–18 Uhr

Halle und Umgebung

  • Halle-Dölau/Salzmünde, L159: Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Halle-Bruckdorf, Grubenstraße Richtung Kanena: täglich 9–19 Uhr
  • Halle-Trotha, Magdeburger Chaussee 16: täglich 8:30–18:30 Uhr
  • Teutschenthal/Langenbogen, B80 (Abzweig Teutschenthal Bahnhof): Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Wallwitz, Kreuzung Petersberg Richtung Trebitz: Mo–Sa 8–17 Uhr, So 8–15 Uhr
  • Landsberg, Leipziger Straße 36a: täglich 9–19 Uhr
  • Oppin, Dessauer Straße 2a: täglich 9–19 Uhr
  • Peißen/Zöberitz, B100 (gegenüber alte Metro): täglich 9–19 Uhr
  • Hohenthurm, Am Birkenweg 1–2 (B100 Abfahrt Hohenthurm): täglich 9–19 Uhr
  • Leuna/Großkorbetha, B91 (Raststätte Bäumchen): Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Werschen, B91: Mo–Sa 7:30–18 Uhr, So 7:30–16 Uhr
  • Prosigk, Cosaer Straße 20: täglich 9–17 Uhr
  • Oberkaka, B180 (nahe A9): Mo–Sa 8–13 Uhr und 13:30–18:30 Uhr, So 8–12 Uhr
  • Sandersdorf-Brehna, Hohlweg 10–20: täglich 9:30–19:30 Uhr
  • Bitterfeld, B183 Muldestausee (gegenüber Pegelturm)
  • Köthen-Wülknitz, L145: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa–So 8–16 Uhr
  • Gutenborn/Giebelroth, B2 Richtung Zeitz (Abzweig Heuckewalde): Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Naumburg, L205 (zwischen Naumburg und Naumburg-Henne): Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 8–14 Uhr (ab Juni, vorab unter 03445/702976 erfragen)
  • Merseburg-Meuschau, B181 (Ortsausgang Meuschau): täglich 9–18 Uhr
  • Merseburg, L178 (Puppensiedlung Frankleben/Beuna): Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Jessen, Alte Schweinitzer Straße 80: Mo–Fr 8–17:30 Uhr, Sa–So 8–12 Uhr (ab 1. Juni)
  • Jessen, Mittelweg 37: täglich 8–12 Uhr (ab 30. Mai)
  • Bad Dürrenberg/OT Tollwitz, Leipziger Straße: täglich 9–18 Uhr
  • Schkeuditz (Sachsen), Merseburger Straße (Ortsteil Wehlitz): täglich 9–18 Uhr
  • Delitzsch (Sachsen), B183a (zwischen Flämingstaler Weg und Rosenthalstraße): Mo–Sa 9–18 Uhr, So 9–14 Uhr
  • Engelsdorf-Taucha, Sommerfelderstraße: Mo–Sa 8–13 Uhr und 13:30–18:30 Uhr, So 8–12 Uhr
  • Leipzig-Rückmarsdorf (Sachsen), Miltitzer Straße: täglich 9–18 Uhr
  • Leipzig-Holzhausen (Sachsen), Kärrnerstraße (Buswendestelle): Mo–Sa 8–13 Uhr und 13:30–18:30 Uhr, So 8–12 Uhr
  • Leipzig-Großzschocher (Sachsen), Seebenischer Straße/Raiffeisenstraße: Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr
  • Leipzig Lausen, Lausener Straße (zwischen Leipzig-Lausen und Markranstädt): täglich 9–18 Uhr
  • Zwenkau (Sachsen), B2 Richtung Zeitz: Mo–Sa 8–18 Uhr, So 8–16 Uhr

Karls Erdbeerhof: Verkauf und Preise

Bei Karls Erdbeerhof in Döbeln gibt es bereits Erdbeeren zu kaufen. Die Preise sind gegenüber dem Vorjahr stabil: 3,30 Euro für 250 Gramm, 6,60 Euro für 500 Gramm und 13,20 Euro pro Kilogramm.

Tipps zur Pflege und Lagerung

Vor dem Verzehr sollten Erdbeeren kurz in stehendem Wasser gewaschen werden, um Druckstellen zu vermeiden. Wer sie nicht sofort isst, lagert sie ungewaschen und entfernt das Grün erst kurz vor dem Verzehr, so die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse. So bleibt das Aroma erhalten.

Erdbeerernte in Deutschland

2025 wurden in Deutschland über 128.000 Tonnen Erdbeeren geerntet, was mehr als ein Drittel der heimischen Nachfrage deckte. Zusätzlich wurden rund 183.000 Tonnen importiert.

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