Angelina Jolie plant Zukunft in Kambodscha: Engagement für Battambang und historische Stätten
Angelina Jolie: Ihre Zukunft plant sie in Kambodscha

Angelina Jolie: Hollywood-Star plant Zukunft in Kambodscha

Die weltberühmte Schauspielerin Angelina Jolie (50) setzt ein deutliches Zeichen für Kambodscha. Während internationale Besucherzahlen in der Region rückläufig sind, reist der Hollywood-Megastar gezielt in die Provinz Battambang. Für viele Einheimische und Beobachter ist dies weit mehr als nur ein Prominentenbesuch – es handelt sich um ein starkes Signal, dass Kambodscha weiterhin als sicheres und attraktives Reiseziel gilt.

Eine besondere Verbindung zu Land und Leuten

Im Gespräch mit Journalisten beim Frühstück am Hotelpool betonte Jolie ihre tiefe Zuneigung zu diesem „friedlichen, wunderschönen Ort“. Sie bezeichnete die Region sogar als „den besten Ort in Kambodscha“. Diese Verbindung reicht bis ins Jahr 2001 zurück, als Jolie den Kultfilm „Tomb Raider“ drehte und gemeinsam mit der Crew ein halbes Jahr in Kambodscha lebte. Später, während ihrer Ehe mit Brad Pitt (62), wurden beide regelmäßig dabei beobachtet, wie sie mit dem Motorrad durch die Landschaft fuhren.

Die Schauspielerin hat sich längst in Land und Leute verliebt – eine Verbindung, die sich zu einer echten Lebensbeziehung entwickelt hat. Diese Beziehung ist beidseitig, denn Jolie wird in Kambodscha nicht nur verehrt, sondern fast schon angebetet. Auslöser für diese tiefe Verbundenheit war die Adoption ihres ersten Sohnes Maddox aus einem Waisenhaus in Battambang. Der heute 24-Jährige ist für Jolie das Kind, zu dem sie die innigste Verbindung verspürt.

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Investitionen und Engagement für die Zukunft

Bereits 2002 kaufte Angelina Jolie für ihren Sohn ein riesiges Grundstück in Kambodscha, damit er dort als Erwachsener jederzeit leben kann – und sie mit ihm. Die Schauspielerin plant, in Zukunft noch mehr Zeit in ihrem Herzensland in Südostasien zu verbringen. Mitten im Dschungel, dessen Erhalt sie angeblich jährlich mit umgerechnet etwa 500.000 Euro unterstützt, besitzt sie ein offenes Langhaus, wo sie möglichst viel Zeit verbringt.

Angst vor den typischen Dschungelbewohnern wie Spinnen oder Skorpionen? Nicht bei Jolie. In einem Video ist zu sehen, wie sie routiniert frittierte Taranteln und Skorpione aufbricht und verspeist, während ihr Nachwuchs skeptisch zuschaut. Diese Unerschrockenheit symbolisiert ihre tiefe Verbindung zur kambodschanischen Kultur.

Offizieller Besuch mit politischer Bedeutung

Bei ihrem aktuellen Aufenthalt wurde Jolie von Sok Lou, dem Gouverneur der Provinz Battambang, zu zwei historischen Stätten aus den 1960er Jahren begleitet: dem Goldenen Tempel und dem Battambang-Kino. Ein Tourismusexperte wies darauf hin, dass Battambang im Dezember 2025 während Grenzspannungen von einem thailändischen Luftangriff betroffen war. Explosionen in der Nähe einer Schule zwangen Schüler zur Flucht und beeinträchtigten die Reisestimmung erheblich.

„Jolies Anwesenheit gibt internationalen Besuchern indirekt die Gewissheit, dass dieses historische Reiseziel nach wie vor sicher und einladend ist“, betonte der Experte. Der Besuch erfolgte auf Einladung der Organisation Phare Ponleu Selpak, die um Unterstützung bei der Renovierung der in die Jahre gekommenen Kinogebäude bittet.

Bildungsengagement und Stiftungsarbeit

Einen Tag vor ihrem Besuch der historischen Stätten war Jolie laut dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport an der Samlout High School zu Gast. Dort informierte sie sich über die Lernbedingungen der Schüler und besichtigte die Schlafsäle. Bei ihrer Ankunft an der Schule wurde sie mit einer traditionellen Geste begrüßt – den Handflächen in Brusthöhe zusammengelegt.

Bereits 2003 gründete Jolie die Maddox Foundation, die sich für den Erhalt des Regenwaldes, Bildung und den Ausbau des Gesundheitssystems in Kambodscha einsetzt. In der Bevölkerung wird Jolie für ihr Engagement wie eine Heilige verehrt. Manche glauben sogar, sie sei in einem früheren Leben in Kambodscha geboren und von Maddox zurückgebracht worden.

Die Schauspielerin informierte sich ausführlich über den Zustand des historischen Golden Temple Theatre und versprach konkrete Unterstützung. Ihr Engagement zeigt, dass es sich bei ihrem Besuch nicht um eine kurzfristige PR-Aktion handelt, sondern um eine langfristige Verbindung zu einem Land, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist.

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