Feueralarm auf der Ostsee: Ausflugsschiff „Mönchgut“ vor Kreidefels-Tour evakuiert
Ein dramatischer Zwischenfall hat am Sonntagvormittag die geplante Rundfahrt zu den berühmten Kreidefelsen auf der Insel Rügen abrupt beendet. Auf dem Ausflugsdampfer „Mönchgut“ der Adler-Reederei brach kurz vor der Abfahrt ein Feuer aus, das zur sofortigen Evakuierung aller 24 Passagiere führte.
Rauch aus dem Maschinenraum stoppt Touristenausflug
Das Fahrgastschiff lag gegen Mittag an der Seebrücke im Ostseebad Göhren bereit zur Abfahrt, als Besatzungsmitglieder plötzlich Rauch aus einem Abluftschacht des Maschinenraums entdeckten. Die Wasserschutzpolizei bestätigte, dass umgehend Feueralarm ausgelöst wurde. Die fünfköpfige Crew handelte besonnen und brachte zunächst alle an Bord befindlichen Touristen in Sicherheit.
Professionelle Löschaktion der Besatzung
Nach der erfolgreichen Evakuierung der Passagiere ergriff die Mannschaft schnelle Gegenmaßnahmen. Sie fluteten den betroffenen Maschinenraum mit Kohlendioxid, wodurch die Flammen wirksam erstickt werden konnten. Diese professionelle Reaktion verhinderte Schlimmeres und zeigte die gute Ausbildung der Schiffsbesatzung.
Schiff vorläufig stillgelegt – Polizei ermittelt
Infolge des Brandes wurde das Ausflugsschiff „Mönchgut“ vorläufig außer Dienst gestellt. Das betroffene Fahrzeug wurde zu einer Werft in der Region geschleppt, wo es genauer untersucht werden soll. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Noch ist unklar, wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden und wann das Schiff wieder im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt werden kann.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen auf touristischen Ausflugsschiffen, besonders in der beginnenden Saison. Die betroffenen Passagiere konnten den Vorfall unverletzt überstehen, mussten jedoch auf ihre geplante Kreidefels-Tour verzichten.



