Rehna erhält offiziellen Titel Klosterstadt im März 2026
Die nordwestmecklenburgische Stadt Rehna mit ihren rund 3600 Einwohnern darf sich bald auch ganz offiziell Klosterstadt nennen. Die feierliche Verleihung des Namenszusatzes ist für den 25. März 2026 vorgesehen. An diesem Tag wird Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel in die historische Klosteranlage reisen, um den Verleihungsbescheid persönlich zu übergeben.
Bessere Vermarktung und höhere Bekanntheit als Ziel
Bürgermeister Martin Reininghaus äußert sich positiv zu der bevorstehenden Titelvergabe: „Wir erhoffen uns von dem Namenszusatz eine bessere Vermarktung unseres Klosters und unserer Stadt.“ Zudem setze die Kommune auf eine deutliche Steigerung des Bekanntheitsgrades von Rehna. Der Antrag auf den offiziellen Namenszusatz wurde bereits im vergangenen Jahr gestellt.
Historisches Kloster aus dem 13. Jahrhundert
Das Kloster Rehna blickt auf eine lange Geschichte zurück:
- Gründung im Jahr 1237 als Frauenkloster
- Bestand bis zur Reformation im Jahr 1552
- Danach erfolgte die Säkularisierung der Anlage
- Die Klosterkirche
- Drei Flügel des Kreuzganges
- Teile des Propsteigebäudes
- Das sogenannte Lange Haus mit Gästerefektorium und Gerichtssaal
Touristische Attraktion mit Museum
Das Baudenkmal zieht Jahr für Jahr zahlreiche Touristen an. Besucher können sich in einer Dauerausstellung im Klostermuseum über die bewegte Geschichte dieses historischen Ortes informieren. Die Ausstellung bietet tiefe Einblicke in die klösterliche Vergangenheit und die Entwicklung der Region.
Weitere Orte mit offiziellen Namenszusätzen in MV
Rehna reiht sich in eine Liste weiterer Orte in Mecklenburg-Vorpommern ein, die offizielle Namenszusätze tragen:
- Tessin trägt den Titel Blumenstadt
- Malchow nennt sich Inselstadt
- Teterow ist als Bergringstadt bekannt



