Das touristische Angebot der „Köthener Perlen“ wurde rundum erneuert. Die elf Informationsstelen, die Besucher durch die Bachstadt führen, sind nun inhaltlich überarbeitet, mit historischen Motiven ergänzt und digitalisiert worden. Der Rundgang ist jetzt auch über die Schloss-App abrufbar.
Historische Ergänzungen und neue Standorte
Neben der inhaltlichen Auffrischung wurde ein neuer Standort unweit der ehemaligen Synagoge hinzugefügt. Oberbürgermeisterin Christina Buchheim, Lutz Osterland von der KKM und Projektsteuerer Andreas Greiner begutachteten die neue Stele am Montag. Die Stelen enthalten nun auch historische Abbildungen, die die Geschichten aus Köthen lebendiger machen.
Digitalisierung für mehr Reichweite
Die Informationen sind nun nicht mehr nur vor Ort, sondern auch digital verfügbar. Über die Schloss-App können Interessierte die „Köthener Perlen“ bequem von zu Hause aus erkunden. Gästeführer Christian Ratzel betont, dass die Anekdoten, die sonst nur bei Führungen erzählt werden, nun auch schriftlich nachzulesen sind. Dies erweitert das touristische Angebot und macht die Stadtgeschichte für ein breiteres Publikum zugänglich.
Die Digitalisierung ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Stadtmarketings. Die Stadt Köthen setzt damit auf zeitgemäße Formate, um Besucher anzulocken und die lokale Geschichte zu bewahren. Die Kombination aus physischen Stelen und digitaler Begleitung soll sowohl ältere als auch jüngere Touristen ansprechen.
Die „Köthener Perlen“ sind ein zentraler Bestandteil des touristischen Konzepts der Stadt. Mit der Überarbeitung und Digitalisierung wird das Angebot zukunftsfähig gemacht. Die Stadtverwaltung hofft, dadurch mehr Besucher für die Bachstadt zu begeistern und die Verweildauer der Touristen zu erhöhen.



