Die letzte Donaufischerin: Ein Beruf, der vom Aussterben bedroht ist
Katharina Mayer aus Straubing führt mit Leidenschaft den Fischerei-Familienbetrieb fort, der seit Generationen an der Donau angesiedelt ist. Es handelt sich um einen Beruf, der in Deutschland zunehmend vom Aussterben bedroht ist. Die Herausforderungen sind vielfältig, doch Mayer passt ihr Geschäft kontinuierlich an die modernen Gegebenheiten an.
Tradition und Moderne an der Donau
Die Netze werden meist über Nacht im Fluss ausgelegt und so aufgespannt, dass die Fische darin hängen bleiben. Diese traditionelle Methode erfordert viel Handarbeit und Erfahrung. Trotz der harten Arbeit und der unsicheren wirtschaftlichen Perspektiven liebt Katharina Mayer ihre Tätigkeit. Sie betont, dass man mit dieser Arbeit nicht reich wird, aber die Verbundenheit zur Natur und zur Familientradition unbezahlbar ist.
Herausforderungen und Anpassungen
Die Fischerei an der Donau steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter Umweltveränderungen, regulatorische Hürden und der Rückgang der Nachfrage. Mayer reagiert darauf, indem sie ihr Geschäft diversifiziert und beispielsweise Direktvermarktung oder touristische Angebote integriert. Ihr Ziel ist es, das Handwerk für die Zukunft zu bewahren und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig zu bleiben.
Die Geschichte von Katharina Mayer ist ein Beispiel für den Widerstand gegen das Verschwinden traditioneller Berufe. Sie zeigt, wie Leidenschaft und Anpassungsfähigkeit dazu beitragen können, kulturelles Erbe zu erhalten. Trotz aller Schwierigkeiten bleibt sie optimistisch und setzt sich täglich für die Fortführung des Familienbetriebs ein.



