Apple-Nachfolger John Ternus: So wird der neue Chef steinreich
Apple-Nachfolger John Ternus wird steinreich

John Ternus (50), ehemaliger Schwimm-Champion, folgt am 1. September auf Tim Cook als neuer Apple-Chef. Schon vor seinem offiziellen Amtsantritt könnte der künftige Konzernlenker deutlich reicher sein. Seit der Bekanntgabe seiner Beförderung am 20. April hat sich die Apple-Aktie nach einem kurzen Rücksetzer erholt. Für Anleger ist das Alltag – für Ternus bedeutet es locker Hunderttausende Dollar mehr auf dem Konto.

Vermögen von 75 bis 100 Millionen Dollar geschätzt

Der künftige Apple-Chef verfügt laut Schätzungen des US-Webportals MSN über ein Vermögen von rund 75 bis 100 Millionen Dollar. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Klar ist jedoch: Bei Apple steckt der Großteil des Geldes in Aktien. Schon kleine Kursbewegungen wirken sich direkt auf sein Vermögen aus. Als neuer CEO winken ihm zudem größere Aktienpakete und Boni, die im besten Fall zusätzliche zwei- oder dreistellige Millionenbeträge einbringen können.

Gehalt ist Nebensache – Aktien machen den Unterschied

Bei Apple ist das Grundgehalt fast nebensächlich. Laut Konzernunterlagen kassiert der aktuelle Apple-CEO Tim Cook rund 3 Millionen Dollar Grundgehalt – insgesamt aber mehr als 74 Millionen Dollar im Jahr durch Aktien und Boni. Auch andere Top-Manager verdienen ähnlich: etwa 1 Million Grundgehalt plus Millionenpakete. „Gerade in den USA ist es absolut üblich, dass Top-Manager über Aktien am Unternehmen beteiligt sind“, sagt Ökonom Justus Haucap. „Damit wird sichergestellt, dass die Manager auch wirklich im Interesse der anderen Aktionäre handeln.“

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Der Mega-Hebel: Aktienpakete für den neuen CEO

Für Ternus ist das der entscheidende Hebel. Als neuer CEO winken ihm größere Aktienpakete und Boni. „Das ist absolut realistisch“, sagt Haucap – insbesondere, wenn CEOs lange dabei sind. „So etwas gibt es auch in Deutschland: Rheinmetall-Chef Armin Papperger ist seit über 13 Jahren im Amt – und seine Aktien sollen inzwischen mehr als 100 Millionen Euro wert sein.“

KI als Chance und Risiko

Allerdings ist der Deal auch risikobehaftet. Steigt Apple weiter, wird Ternus immer reicher. Schwächelt der Konzern, schrumpft sein Vermögen. Genau dort liegt das Problem: Apple verdient zwar Milliarden, aber die nächste große Idee fehlt. Bei künstlicher Intelligenz hinkt der Konzern hinterher, neue Produkte lassen auf sich warten. Die Messlatte ist brutal: Unter Tim Cook wuchs Apple von 350 Milliarden auf über 4 Billionen Dollar Börsenwert. Jetzt ist Ternus dran. „Die Aufgabe ist extrem herausfordernd – vor allem wegen KI“, sagt Haucap. „Aber das bietet eben auch große Wachstumschancen.“ Gelingt ihm der nächste große Wachstumsschub – etwa mit KI und neuen Produkten – kann ihn genau das endgültig steinreich machen.

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