Ein Titel sollte einfach nicht herausspringen! Mit Sebastian Gähl und Yannick Schneider schafften es gleich zwei deutsche Pokerspieler ins Finale des wöchentlichen 10.300 Dollar GGMillions-Event auf der Poker-Plattform GGPoker. Beide hatten eine hervorragende Ausgangsposition, um sich ihren ersten Titel in diesem prestigeträchtigen Turnier zu holen. Zum Schluss wurde es sogar richtig knapp ...
786.000 Euro für deutsches Poker-Trio
Sebastian Gähl, der Ende März bei der Triton Serie im südkoreanischen Jeju seinen ersten Titel und 1,2 Millionen Euro gewonnen hatte, musste bereits als Vierter die Koffer packen. Obwohl er als Chipleader in den Tag gestartet war, lief nicht allzu viel zusammen. Als Trostpreis gibt es immerhin 187.000 Euro. Da wird er das Ergebnis verschmerzen können.
Besser lief es hingegen für den zweiten deutschen Spieler am Tisch. Yannick Schneider spielte sich im Laufe des Turniers immer weiter nach vorne und setzte sich an der Spitze fest. Erst im Heads-up fand er seinen Meister. Gegen den portugiesischen Top-Star Pedro Neves war kein Kraut gewachsen. Mit leeren Händen musste aber auch er nicht nach Hause gehen. Schneider sackte 316.000 Euro ein. Wahrscheinlich sein größter Online-Erfolg.
Richtig gezittert wurde aus deutscher Sicht auch am Sonntag im Fürstentum Monaco. Das deutsche Tech-Genie Samuel Ju spielte sich sensationell ins Finale des 5.300 Euro Main Events. Dann kam es bei vier verbliebenen Spielern zu seinem persönlichen Drama. Mit einem Zehner Pärchen ging er All-In, der österreichische Star Bernhard Binder ging mit Ass und Dame mit. Auf dem Flop traf Ju seinen Drilling, doch Binder machte hinten raus eine Straße. Konsequenz: Platz 4 und 283.000 Euro für den Berliner. Dennoch ein Super-Ergebnis.
Poker-Trio gewinnt 780.000 Euro – aber jetzt geht die Action erst richtig los
Mittwoch startet die Triton Serie in Montenegro. Den Startschuss macht das 200.000 Dollar Invitational-Turnier. Mit Leon Sturm, Christoph Vogelsang, Fedor Holz und Christopher Nguyen sind gleich vier Deutsche am Start. Bis zum 28. Mai wird im Balkan-Staat gezockt, dann geht es zur World Series of Poker nach Las Vegas.
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