Magdeburg - Das Modellprojekt zu flexiblen Unterrichtsmodellen an Schulen in Sachsen-Anhalt hat nach Einschätzung des Bildungsministeriums erste positive Wirkungen gezeigt. Die neue Unterrichtsgestaltung habe die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöht, eigenverantwortliches Lernen gefördert und praxisnahe Bildungsangebote gestärkt, teilte das Ministerium mit.
Minister lobt Innovationskraft
„Das Modellprojekt zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in unseren Schulen steckt“, sagte Bildungsminister Jan Riedel (CDU). „Flexible Unterrichtsmodelle eröffnen neue Chancen für individuelles Lernen und stärken wichtige Zukunftskompetenzen.“ Das Projekt läuft noch bis Ende Juni, die endgültige Auswertung erfolgt nach dem 31. Juli.
14 Schulen beteiligt
Seit dem Schuljahr 2022/2023 haben insgesamt 14 Schulen neue Wege der Unterrichtsgestaltung erprobt. Ziel war es, mehr pädagogische Freiräume zu schaffen, individuelle Lernprozesse zu stärken und die Schule besser auf die Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft auszurichten.
Die Schulen setzen unterschiedliche Ansätze um. Dazu zählen projektorientiertes Lernen, digitale Lernformate, Praxislerntage in Kooperation mit Betrieben sowie Formate wie eine „Ich-Werkstatt“, die in herausfordernden Lebenslagen durch individuelle Angebote unterstützt. Erste Erkenntnisse, wie die Praxislerntage, wurden bereits umgesetzt.



