Offener Brief an die SPD: Martenstein stellt Esken unbequeme Fragen
Harald Martenstein, der bekannte Kolumnist der BILD, hat einen scharfen offenen Brief an die SPD-Politikerin Saskia Esken veröffentlicht. In seiner täglichen Kolumne vom 30. März 2026 stellt der 72-jährige Journalist grundlegende Fragen zur Gewaltproblematik an deutschen Schulen.
Die Realität an Schulen: Mobbing, Bedrohungen und Gewalt
Seit Jahren dokumentieren Medienberichte alarmierende Vorfälle: Kinder werden gemobbt, wenn sie während des Ramadan nicht fasten. Mädchen, die kein Kopftuch tragen, erhalten Drohungen. Lehrer und Eltern berichten übereinstimmend von einem wachsenden Gewaltproblem an zahlreichen Bildungseinrichtungen.
Martenstein weist darauf hin, dass diese Vorfälle häufig mit Jugendlichen aus islamistischen Milieus in Verbindung gebracht werden. Besonders besorgniserregend sei die explodierende Zahl von Messerangriffen, deren Ursachen dringend hinterfragt werden müssten.
Eskens umstrittene Aussagen im Bundestag
Die SPD-Politikerin Saskia Esken hatte im Deutschen Bundestag erklärt, es gebe keinerlei Zusammenhang zwischen Migration und den Gewaltproblemen an Schulen. Auch Berichte über Islamismus, Mobbing gegen christliche Schüler oder Diskriminierung schwuler Lehrer wies sie als nicht relevant zurück.
Martenstein reagiert darauf mit deutlichen Worten: „Ich dachte, ich spinne.“ Er beschreibt Eskens Vorgehen als klassisches „Gaslighting“ – eine psychologische Manipulationstechnik, bei der Betroffene dazu gebracht werden sollen, ihre eigene Wahrnehmung in Frage zu stellen.
Die Methode des Leugnens und ihre Folgen
Der Kolumnist analysiert: „Du siehst etwas, klar und deutlich, vor deinen Augen. Dann aber kommt jemand und sagt, da sei nichts. Du hättest Halluzinationen. Du sollst denken, du seist verrückt.“
Martenstein spekuliert über die Motive hinter dieser Haltung: „Ich glaube, ich weiß, warum Sie das tun. Aus Liebe zu uns. Wir sollen gaga sein, aber glücklich.“ In seiner ironischen Zuspitzung beschreibt er eine Gesellschaft, die Probleme einfach wegdefiniert, anstatt sie zu lösen.
Abschließend formuliert er eine bittere Vision: „Wenn alle Deutschen den gleichen Hypnotiseur aufsuchen, den Sie hatten, gibt es gar kein Gewaltproblem mehr. Wir sehen das Leben rosa. Und die neue Nationalhymne heißt: Hurra, hurra, die Schule brennt!“
Der offene Brief endet mit der persönlichen Unterschrift: „Danke, Ihr Harald Martenstein“ und lädt Leser zur Diskussion ein.



