Mecklenburg-Vorpommern testet neuen Bildungsgang für mehr Ausbildungschancen
Neuer Bildungsgang für bessere Ausbildungschancen in MV

Mit einem neuen Bildungsgang sollen die Ausbildungschancen und die Anschlussvermittlung für Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern verbessert werden. Ab dem kommenden Schuljahr wird dieser an ausgewählten beruflichen Schulen modellhaft erprobt und soll später ausgeweitet werden, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Keine Warteschleife für Jugendliche

„Der Übergang von der allgemein bildenden Schule in die berufliche Schule darf keine Warteschleife sein. Kein junger Mensch soll uns verloren gehen“, betonte Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke). Laut Ministerium gelingt es zu vielen jungen Menschen nicht, direkt in eine Ausbildung, ein Studium oder einen studienqualifizierenden Bildungsgang überzugehen. Die Gründe seien vielfältig und individuell, weshalb auch die Unterstützungsangebote differenziert sein müssten.

Hohe Quote ohne Abschluss

Im Schuljahr 2024/25 haben von den 11.485 Schülerinnen und Schülern an den beruflichen Schulen Mecklenburg-Vorpommerns 2.140 Jugendliche das jeweilige Ziel des vollständig durchlaufenen Bildungsganges nicht erreicht. Das entspricht fast jedem fünften Schüler. Der neue Bildungsgang soll diese Quote senken und den Jugendlichen bessere Perspektiven bieten.

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