Picherer Schule erlebt positiven Wandel mit neuen Projekten
Die Theodor-Körner-Schule in Picher befindet sich in einer Phase des Aufbruchs. Während viele Jahre der marode Zustand der Schulgebäude im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stand, weht nun ein frischer, positiver Wind durch die Einrichtung. Beim jüngsten Tag der offenen Tür präsentierte sich die Schule mit neuem Selbstbewusstsein und zahlreichen innovativen Ideen für die Zukunft.
Neubau und Schulförderverein als Treiber des Wandels
Ein entscheidender Impuls für die positive Entwicklung kommt von der geplanten neuen Schulanlage, deren Bau bereits im Mai beginnen soll. Dieses Vorhaben wird durch das Schulbauprogramm des Landes ermöglicht und hat Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen beflügelt. Parallel dazu hat die Gründung eines Schulfördervereins maßgeblich zur Umsetzung konkreter Projekte beigetragen.
Tina Schorcht, die sich im gemeinnützigen Verein engagiert, erklärt: „Wir haben schon vor einiger Zeit einen Schulförderverein gegründet und konnten jetzt schon viele Ideen umsetzen.“ Der Verein mobilisierte die gesamte Schulgemeinschaft für verschiedene Aktionen, um die Aktivitäten der Schule beim Tag der offenen Tür präsentieren zu können.
Grünes Klassenzimmer entsteht durch gemeinschaftlichen Einsatz
Ein herausragendes Projekt ist die Umgestaltung des lange vernachlässigten Innenhofs zu einem Grünen Klassenzimmer. Innerhalb nur einer Woche rissen Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam Unkraut heraus und gestalteten den Hof so um, dass dort nun Unterricht in und mit der Natur möglich ist. „Da haben sich alle zusammengefunden, und jetzt kann man sich hier einfach zusammenfinden“, so Schorcht begeistert.
Die Fachlehrerin Rica Krauß ergänzt: „Wir haben zwar schon gepflanzt und eine Kräuterspirale gebaut, aber wir haben hier auch noch einiges vor.“ Geplant sind weitere Beete und die Absicherung des Gartengeländes, um das Projekt nachhaltig zu entwickeln.
Schulcafé als kreativer Treffpunkt
Ein weiteres Highlight ist das neu eingerichtete Schulcafé, das von einer Schülerfirma organisiert und betrieben wird. Schulleiterin Carsta Benzien erläutert: „Das Schulcafé soll ein Treffpunkt sein, der Austausch und Kreativität ermöglicht.“ Dieses Projekt stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern fördert auch unternehmerisches Denken bei den Schülern.
Unterstützung und neue Perspektiven
Die Besucher des Tags der offenen Tür zeigten sich so begeistert, dass in den Gesprächen neue Ideen entstanden und weitere Unterstützer ihr Interesse an verschiedenen Schulprojekten bekundeten. Tina Schorcht betont: „Die Projekte des Schulfördervereins werden nicht nur praktisch, sondern auch finanziell durch Unternehmen unterstützt.“
Die positive Resonanz und das Engagement aller Beteiligten zeigen, dass die Theodor-Körner-Schule in Picher nicht nur baulich, sondern auch pädagogisch und sozial einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt. Mit dem Grünen Klassenzimmer, dem Schulcafé und weiteren geplanten Vorhaben schafft die Schule eine inspirierende Lernumgebung, die weit über den Unterricht hinausreicht.



