Osterüberraschung in Werder: Heimliche Hasen-Bastler begeistern Dorfgemeinschaft
Osterüberraschung: Heimliche Hasen-Bastler begeistern Werder

Osterüberraschung in Werder: Heimliche Hasen-Bastler begeistern Dorfgemeinschaft

In diesen Tagen erlebte das Dorf Werder eine herzerwärmende Osterüberraschung, die die gesamte Gemeinschaft positiv überraschte. Auf ihrer täglichen Gassirunde mit dem Hund entdeckte Heike Frese, wie viele andere Dorfbewohner auch, einen geheimnisvollen Zettel an einem Baum. Dieser lud zu einer besonderen Osterhasenjagd ein und enthielt den poetischen Hinweis: „Gehe mit offenen Augen durch die Welt, etwas Kleines dir in die Hände fällt“. Weiter hieß es: „Ganz in der Nähe, nah diesem Weg, ein Glas voll mit Häschen steht“.

Fünf Standorte mit kreativen Bastelarbeiten

Die Aktion beschränkte sich nicht nur auf einen einzigen Ort. Insgesamt wurden in den Tagen vor dem Osterfest fünf verschiedene Stellen im gesamten Dorf entdeckt, darunter der Plantagenweg und die Wodarger Straße. In großen Gläsern und Vorratsboxen fanden die Spaziergänger liebevoll gestaltete Osterhasen, die aus Draht, Holz und Papier angefertigt wurden. „Die Häschen wurden aus Draht, Holz und Papier angefertigt. Eine ganz tolle Idee“, lobt Heike Frese begeistert. Zugleich wurde auf den Zetteln darum gebeten, nur eines der selbst gebastelten Häschen zu nehmen, damit auch der Nächste noch etwas finden kann.

Anonyme Akteure stärken das Dorfleben

Besonders bemerkenswert ist, dass die Initiatoren dieser gelungenen Aktion bewusst anonym bleiben möchten. Bürgermeister Michael Frese, Ehemann von Heike Frese, schweigt beharrlich, wenn er nach den Identitäten der Bastler gefragt wird. Lediglich ein Detail verrät er: Es handelt sich vermutlich um Frauen aus der Dorfgemeinschaft. Wie er berichtet, beobachtete er drei von ihnen dabei, wie sie die schnell geleerten Gläser wieder auffüllten. Wer jedoch noch an der Aktion beteiligt war, bleibt sein Geheimnis.

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Frese spricht den Frauen ein großes Lob für ihr Engagement aus und betont, dass sie sicherlich viele Stunden mit dem Basteln verbracht haben müssen, um so viele Häschen herzustellen. „Das ganze Dorf ist positiv überrascht“, erklärt der Bürgermeister. „Ich hoffe, die Frauen dienen als Vorbild für Nachahmer, denn so etwas könnte ruhig öfters zum Wohle der Dorfgemeinschaft stattfinden“.

Fortsetzung einer Tradition des sozialen Engagements

Interessanterweise fand die Osteraktion an einem besonderen Ort statt: der neuen Bank am Dorfteich. Diese massive Eichenbank wurde erst im August vom Tischler- und Zimmereibetrieb Holzbau Patrick Knospe als Spende aufgestellt, nachdem Bürger den Wunsch nach einer Sitzgelegenheit geäußert hatten. Bürgermeister Frese hatte den Tischlermeister aufgrund angespannter Haushaltslage kontaktiert, woraufhin dieser nicht nur die Bank anfertigte, sondern auch das Design entwarf.

Einwohner Klaus Bollmann kommentierte damals: „Das ist ein gutes Beispiel für aktives Dorfleben. Der Bürger hat eine gute Idee, der Bürgermeister nimmt das auf und sucht nach einer Lösung“. Nun setzt sich diese Tradition des sozialen Engagements mit der Osterhasen-Aktion fort. Die anonymen Bastler wünschten jedem Finder auf ihren Zetteln ein glückliches Osterfest und stärkten so das gesellschaftliche Miteinander in Werder.

Heike Frese resümiert: „Die Akteure wollen anonym bleiben und so sollte man es dabei belassen. Trotzdem gilt ihnen die Dankbarkeit von Werder“. Die gelungene Überraschung zeigt, wie kleine Gestalten das Gemeinschaftsgefühl in ländlichen Regionen nachhaltig stärken können.

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