Umfrage in der Mecklenburgischen Seenplatte: Wo brauchen Vereine Unterstützung?
Umfrage: Wo brauchen Vereine in der Seenplatte Hilfe?

Umfrage in der Mecklenburgischen Seenplatte: Wo drückt der Schuh bei den Vereinen?

Forscher der Hochschule Neubrandenburg haben gemeinsam mit dem Netzwerk Ehrenamt Mecklenburgische Seenplatte eine umfassende Umfrage gestartet, um die Unterstützung für das Ehrenamt in der Region gezielt zu verbessern. Die anonyme Online-Befragung läuft noch bis Ende Mai und richtet sich an alle Vereinsvorstände und Engagierten im flächengrößten Landkreis Deutschlands.

Konkrete Hilfe statt allgemeiner Wertschätzung

Passgenaue Weiterbildungen, intensiverer Austausch und individuelle Vereinsberatung – das sind die zentralen Ziele der Initiative. „Wir wollen nicht nur wertschätzen, sondern konkret helfen“, betont das Netzwerk Ehrenamt MSE. „Dafür müssen wir genau wissen, wo aktuell der größte Bedarf liegt.“ Hintergrund ist die wachsende Diskrepanz zwischen steigenden Anforderungen an das Ehrenamt und knapper werdenden Zeitressourcen der Freiwilligen.

18 Fragen in nur zehn Minuten

Die Umfrage umfasst insgesamt 18 Fragen und dauert etwa acht bis zehn Minuten. Sie fragt nach tatsächlichen Bedarfen, aktuellen Herausforderungen und gewünschten Unterstützungsthemen – von der Fördermittelberatung bis hin zu spezifischen Fortbildungsangeboten. Durchgeführt wird die Befragung vom Institut für Kooperative Regionalentwicklung der Hochschule Neubrandenburg im Rahmen eines gemeinsamen Projekts.

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Vergleichsdaten für teilnehmende Vereine

Die Rückmeldungen fließen direkt in die Planung künftiger Unterstützungsangebote ein. Zudem erhalten alle teilnehmenden Vereine die Ergebnisse als Vergleichsdaten, um Trends und Herausforderungen in der Region besser einordnen zu können. Die Teilnahme ist vollständig anonym, die Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet.

Kooperationspartner des Projekts sind die MitMachZentrale MSE, die Ehrenamtskoordinatoren von AWO und DRK sowie der Landkreis selbst. Der Fragebogen ist online abrufbar, die Teilnahme ist noch bis zum 31. Mai möglich.

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