Exklusiv: Tierischer Familienzuwachs sorgt für Spannungen bei Klum und Kaulitz
Vor wenigen Tagen verkündete Supermodel Heidi Klum (52) die Adoption eines kleinen Yorkshire-Terrier-Mischlings namens Fritz. Während sich die Tierliebhaberin in New York mit dem neuen Familienmitglied anfreundet, zeigt sich Ehemann Tom Kaulitz (36) im gemeinsamen Anwesen in Los Angeles deutlich skeptischer. Der Tokio-Hotel-Gitarrist äußerte im Podcast "Kaulitz Hills" Bedenken und nannte die Situation "mitunter herausfordernd".
Tom Kaulitz: "Passt nicht zu mir und meinem Image"
Bei einer Tierschutzaktion in New York verlor Heidi Klum spontan ihr Herz an den zotteligen Vierbeiner. Nach kurzer telefonischer Rücksprache mit Tom Kaulitz nahm sie den kleinen Fritz auf, der bei der Vermittlungsaktion übriggeblieben war. In der neuesten Podcast-Folge kommt Kaulitz nun ausführlich auf den unerwarteten Zuwachs zu sprechen.
Der Musiker gesteht: "Zum Schluss bleibt es doch wieder alles an mir hängen. Weil Heidi geht nicht spazieren, Heidi geht nicht raus, das mache ja alles ich." Besonders beschäftigt ihn dabei sein Image: "Jetzt hab ich so einen kleinen Schoßhund. Sieht natürlich jetzt auch nicht so cool aus. Der ist ja so groß wie ein Meerschwein. Und das passt natürlich nicht so zu mir. Ich liebe große Hunde."
Sein Zwillingsbruder Bill Kaulitz (36) musste über diese Ehrlichkeit lachen, doch Tom betonte, dass die Rettung des Tieres zwar Priorität habe, die Zukunft von Fritz jedoch ungewiss sei: "Es steht noch nicht fest, ob wir ihn behalten. Wir wollten ihn jetzt natürlich vor dem Tod retten. Vielleicht entwickelt sich das aber auch eher zu einer Foster-Geschichte."
Territoriale Jagdhunde als zusätzliche Herausforderung
Neben Toms Skepsis könnten auch Heidi Klums bestehende Deutsch-Kurzhaar-Jagdhunde Uschi und Jäger dem Neuankömmling das Leben schwer machen. Bill Kaulitz hatte in einer früheren Podcast-Folge bereits angemerkt, dass Uschi und Jäger zu seinen eigenen Bulldoggen Alvia und Alvin oft "richtig garstig" seien, wenn er zu Besuch komme.
Tom Kaulitz erklärte dazu: "Das ist halt das Haus von Uschi und Jäger und da müssen die anderen Hunde sich erst mal ein bisschen unterwerfen." Ob der kleine Fritz dieses Schicksal teilen wird, sobald Heidi Klum ihn nach Los Angeles bringt, bleibt abzuwarten.
Hundeexpertin gibt professionelle Einschätzung
Angelika Spicker, Hundeexpertin aus der "Martin-Rütter-Schule" in München, bewertet die Situation in einem exklusiven Gespräch. "Das erste Aufeinandertreffen ist entscheidend und sollte gut vorbereitet, ruhig und kontrolliert ablaufen", betont die Fachfrau. Sie empfiehlt mehrere Maßnahmen für einen erfolgreichen Start:
- Treffen an einem neutralen Ort arrangieren
- Lockere Leinenführung gewährleisten
- Vorsichtige Annäherung ermöglichen
- Körpersprache der Tiere genau beobachten
- Ruhiges Verhalten mit Leckerlis belohnen
- Begrenzte Dauer des ersten Kontakts einhalten
Spicker erklärt weiter: "Ein gemeinsamer Start kann mitunter herausfordernd sein. Doch die Familie Klum/Kaulitz hat Erfahrung mit Tierschutzhunden und wird daher sicher die richtige Entscheidung für ihre Hunde und den kleinen Fritz treffen."
Die Expertin zeigt sich optimistisch: "Wir drücken dem kleinen Fritz die Daumen und wünschen alles Gute. Ein friedliches Ankommen halte ich unter den richtigen Bedingungen für machbar."
Ob der zottelige Yorkshire-Terrier-Mischling nur ein Gastspiel im Promi-Haushalt gibt oder dauerhaft bleiben darf, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die tierliebe Heidi Klum hat sich vermutlich bereits in den kleinen Fritz verliebt, während Tom Kaulitz weiterhin abwartend bleibt und nach möglichen Alternativlösungen sucht.



