Syrischer Flüchtling eröffnet Dubai-Markt in Köthen: Ein Stück Heimat in der Fußgängerzone
Dubai-Markt in Köthen: Syrischer Flüchtling erfüllt sich Traum

Ein Stück Orient in Köthen: Asharf Al Faori eröffnet Dubai-Markt

Am Gründonnerstag hat sich für Asharf Al Faori ein langgehegter Traum erfüllt. Der Syrer, der im Jahr 2015 aus seiner Heimat flüchtete, eröffnete in der Köthener Fußgängerzone seinen eigenen Supermarkt, den er stolz „Dubai-Markt“ nennt. In der Schalaunischen Straße bietet er nun typische Lebensmittel aus dem Orient an und möchte damit vor allem die Bedürfnisse arabischer Familien in der Region erfüllen.

Vom Flüchtling zum Unternehmer: Eine bewegende Geschichte

Die Eröffnung des Marktes markiert einen bedeutenden Schritt in Al Faoris Leben. Nach seiner Ankunft in Deutschland hat er sich kontinuierlich für diese Selbstständigkeit vorbereitet. „Ich wollte immer etwas Eigenes aufbauen, das meiner Community hilft“, erklärt der engagierte Geschäftsmann. Sein Sortiment umfasst eine Vielzahl von Produkten, die in herkömmlichen Supermärkten oft schwer zu finden sind, darunter Gewürze, Tees, Süßigkeiten und Konserven aus dem arabischen Raum.

Ambitionierte Pläne: Lange Öffnungszeiten für maximale Verfügbarkeit

Asharf Al Faori hat sich ein straffes Arbeitspensum vorgenommen. Sein Dubai-Markt soll von Montag bis Samstag geöffnet sein, und zwar von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends. Diese langen Öffnungszeiten sind bewusst gewählt, um Kunden eine flexible Einkaufsmöglichkeit zu bieten, auch wenn Al Faori zugibt, dass dies nicht unbedingt familienfreundlich ist. „Ich möchte, dass jeder, der unsere Produkte sucht, sie auch zu passenden Zeiten finden kann“, betont er. Diese Hingabe unterstreicht seinen Einsatz für das Geschäft und die Community.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Integration durch Gastronomie: Mehr als nur ein Lebensmittelgeschäft

Der Dubai-Markt ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Symbol für gelungene Integration. Durch das Angebot authentischer Lebensmittel trägt Al Faori dazu bei, kulturelle Brücken zu schlagen und die Vielfalt in Köthen zu bereichern. Viele Kunden, sowohl mit arabischem Hintergrund als auch neugierige Einheimische, zeigen bereits Interesse an den exotischen Waren. „Es ist schön, ein Stück Heimat hier in Deutschland zu haben“, sagt eine syrische Kundin begeistert.

Die Eröffnung des Dubai-Markts ist ein positives Beispiel dafür, wie Flüchtlinge durch Unternehmertum einen Beitrag zur Gesellschaft leisten können. Asharf Al Faoris Geschichte inspiriert und zeigt, dass mit Hartnäckigkeit und einer klaren Vision auch in der Fremde Neues entstehen kann. Der Markt wird voraussichtlich zu einem festen Bestandteil des Köthener Stadtbilds werden und die kulinarische Landschaft der Region nachhaltig prägen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration