Christian Neureuthers schlaflose Nächte: Warum er Sorgen nicht mit Sohn Felix teilt
Neureuthers schlaflose Nächte: Sorgen bleiben in der Familie

Schlaflose Nächte bei Christian Neureuther: Warum er Sorgen nicht mit der Familie teilt

Nach außen hin präsentieren sich die Neureuthers stets als starke Familie – doch hinter den Kulissen kämpft Familienoberhaupt Christian Neureuther mit inneren Kämpfen. Der ehemalige Skirennläufer offenbart nun im ZDF-Format "Terra Xplore" sein emotionales Leiden, das ihn nachts wach hält.

Die enge Bindung nach Rosi Mittermaiers Tod

Seit dem Tod von Rosi Mittermaier im Jahr 2023 sind Christian Neureuther (76) und sein Sohn Felix (42) noch enger zusammengerückt. Das Vater-Sohn-Duo betont regelmäßig die Bedeutung starker Familienbande und zeigt sich in der Öffentlichkeit als eingeschworenes Team. Dennoch gibt es emotionale Grenzen, die beide Männer bewusst ziehen – besonders wenn es um ihre jeweiligen Kinder geht.

Christians nächtliche Sorgen

"Ich bin schon extrem sensibel", gesteht Christian Neureuther im Interview. Der 76-Jährige, der noch immer viel Zeit in den Bergen verbringt, bezeichnet seine Gefühlslage sogar als "furchtbar" und erklärt: "Ich schlafe nächtelang nicht, weil ich mir Sorgen mache."

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Trotz der engen Beziehung zu seinem Sohn Felix gibt es bestimmte Ängste, die Christian nicht teilen möchte. "Ich habe eins gelernt: dass ich Schmerz aushalten muss und andere mit meinen Gefühlen nicht runterziehen will", erklärt der Ex-Profisportler. Auf die Frage, ob er mit Felix über sein Seelenleben spreche, antwortet er: "Ich kann bei ihm weinen", betont aber gleichzeitig: "Warum soll ich das weitergeben?"

Felix' Umgang mit Emotionen

Sohn Felix Neureuther geht ähnlich mit emotionalen Themen um. Der 42-jährige ehemalige Ski-Star möchte vor seinen vier Kindern – zwei Söhnen und zwei Töchtern – "hart sein" und keine Tränen zeigen. "Warum soll ich die Kinder in so etwas reinziehen? Die sollen sehen, dass es dem Papa gut geht", erklärt Felix.

Er begründet seine Haltung damit, dass seine Kinder "noch zu klein" seien, um derartige emotionale Situationen richtig deuten zu können. "Vielleicht ändert sich das später", räumt er ein, bleibt aber vorerst bei seiner Position.

Psychologische Perspektive

Entwicklungspsychologe und Väterforscher Andreas Eickhorst kommentiert im ZDF das Verhalten der Neureuthers: "In dieser Gesellschaft, wie sie gerade ist, können Männer [Väter], die sich positionieren, durchaus prägen – indem sie sagen 'Du musst stark sein, jetzt kommt die Männlichkeit wieder zurück' oder 'Wir können Emotionen zulassen und trotzdem nicht schwach sein'."

Die Entscheidung, bestimmte emotionale Themen nicht mit den Kindern zu teilen, scheint für beide Neureuthers bewusst getroffen. Christian betont: "Du darfst die Kinder nicht einengen und hindern, sondern musst ihnen ermöglichen, weiter nach oben zu kommen." In diesem Punkt sind sich das prominente Vater-Sohn-Duo einig.

Die Sendung "Terra Xplore" mit dem ausführlichen Interview wird am 12. April im ZDF ausgestrahlt und gibt weitere Einblicke in das Familienleben der Neureuthers.

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