250 Gaffer behindern Helfer: Seniorin (73) von Straßenbahn getötet
250 Gaffer behindern Helfer: Seniorin von Bahn getötet

In Bremen-Osterholz ist eine 73-jährige Fußgängerin von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag. Nach dem Unglück ermittelt die Polizei nun gegen zahlreiche Schaulustige, denn rund 250 Menschen behinderten die Arbeit der Rettungskräfte massiv. Zusätzliche Einsatzkräfte mussten angefordert werden, und es wurden Sichtschutzwände aufgebaut.

Schaulustige behindern Rettungsarbeiten

Einige Zuschauer weigerten sich, den Unfallort zu verlassen – selbst nach Aufforderung durch die Polizei. Die Behörde drohte Platzverweise an und stellte die Personalien der Gaffer fest. Ein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt. Die Polizei warnte ausdrücklich vor den Konsequenzen: Seit 2021 ist das Fotografieren und Verbreiten von Bildaufnahmen strafbar, die Menschen „grob anstößig“ zur Schau stellen. Gaffer müssen mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen.

Unfallhergang: Frau von zwei Bahnen erfasst

Die Seniorin versuchte, das Gleisbett zu überqueren – doch aus beiden Richtungen kamen Bahnen. Sie prallte gegen die Seite eines Zuges, stürzte und wurde von der zweiten Bahn frontal erfasst. Die 73-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen und starb noch am Unfallort. Beide Bahnfahrer erlitten einen Schock und wurden psychologisch betreut.

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Ermittlungen und Zeugenaufruf

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Die Polizei betont, dass das Verhalten der Gaffer nicht nur respektlos, sondern auch strafbar ist. Die Beamten appellieren an die Bevölkerung, bei Unfällen nicht zu filmen oder zu fotografieren, sondern den Rettungskräften Platz zu machen.

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