29 Feuerwehrleute löschen Reizgasnebel nach brutaler Prügelei vor Eisleber Supermarkt
29 Feuerwehrleute löschen Reizgasnebel nach Prügelei in Eisleben

Massiver Feuerwehreinsatz nach brutaler Attacke vor Supermarkt in Eisleben

Eine gewalttätige Auseinandersetzung vor einem Supermarkt in Eisleben hat am Mittwochnachmittag zu einem außergewöhnlich großen Einsatz von Rettungskräften geführt. Nicht nur die Polizei, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr mit insgesamt 29 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen musste anrücken, um die Folgen der Prügelei zu bewältigen.

Schwere Verletzungen durch gezielte Attacke

Wie die Polizeisprecherin Steffi Schwan vom Polizeirevier Mansfeld-Südharz bestätigte, wurden die Beamten kurz vor 16 Uhr zu einer Einkaufspassage in der Friedensstraße gerufen. Dort hatte sich eine Schlägerei mit drei Beteiligten ereignet. Bei dem Vorfall wurde ein 20-jähriger Eisleber von zwei Männern brutal attackiert.

Die Täter schlugen dem jungen Mann gezielt gegen Kopf und Oberkörper und setzten zusätzlich Reizgas ein, bevor sie in einem grauen Pkw flüchteten. Der Verletzte musste anschließend ambulant in einem Rettungswagen behandelt werden.

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Reizgasnebel zwingt Feuerwehr zum Großeinsatz

Das versprühte Reizgas hatte sich nicht nur gegen den direkt angegriffenen 20-Jährigen gerichtet, sondern breitete sich in der gesamten Einkaufspassage aus. Mehrere weitere Personen, die sich im Bereich des NP-Marktes aufhielten, wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen.

„Der Reizgasnebel hatte sich in dem gesamten Bereich verbreitet, sodass wir die Feuerwehr zur Lüftung der Passage anfordern mussten“, erklärte Polizeisprecherin Schwan. Die 29 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr rückten mit sechs Fahrzeugen an, um die gefährlichen Dämpfe zu beseitigen und die Luftqualität wiederherzustellen.

Tatverdächtige teilweise identifiziert

Nach aktuellen Ermittlungserkenntnissen ist mindestens einer der beiden Täter namentlich bekannt. Es handelt sich dabei um einen Rumänen, der seinen Wohnsitz in der Region hat. Der zweite Tatverdächtige könnte nach Beschreibungen ebenfalls osteuropäischer Herkunft sein.

Die Polizei ermittelt gegen beide Männer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zu den konkreten Hintergründen und dem möglichen Motiv der brutalen Attacke liegen jedoch noch keine näheren Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

Der Vorfall hat in der Einkaufspassage für erhebliche Unruhe gesorgt und zeigt, wie schnell alltägliche Situationen eskalieren können. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr war in diesem Fall entscheidend, um die Gefahr durch das Reizgas zu beseitigen und weitere Gesundheitsschäden zu verhindern.

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