Ein schwerer Finanzskandal erschüttert die AfD in Baden-Württemberg. Seit 2021 flossen insgesamt 162.000 Euro auf das Konto des AfD-Kreisverbands Stuttgart. Doch bis heute ist unklar, was mit dem Geld geschah. Noch schwerer wiegt der Vorwurf gegen den ehemaligen Schatzmeister, der im Alter von 46 Jahren verstarb: Er soll die Techniker-Krankenkasse um fast 100.000 Euro betrogen haben.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft die Vorwürfe. Es wird untersucht, ob der Schatzmeister die Krankenkasse durch falsche Angaben geschädigt hat. Details zu den mutmaßlichen Betrugshandlungen sind noch nicht öffentlich.
Reaktionen aus der Partei
Die Bundes-AfD äußerte sich zurückhaltend zu den Vorfällen. Man wolle die Ermittlungen abwarten, bevor man weitere Schritte einleite. Der Landesverband Baden-Württemberg betonte, man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden.
Die Techniker-Krankenkasse bestätigte, dass sie Anzeige erstattet habe. Man erwarte eine vollständige Aufklärung des Sachverhalts und die Rückzahlung des entstandenen Schadens.
Der Fall wirft ein schlechtes Licht auf die Finanzpraktiken der Partei. Beobachter fordern mehr Transparenz und Kontrolle bei der Verwendung von Parteigeldern.



