Bruder von König Charles III. festgenommen: Epstein-Akten belasten Andrew schwer
Andrew Mountbatten-Windsor, der ehemalige Prinz Andrew und Bruder von König Charles III., wurde am Donnerstagmorgen in England festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch, nachdem neue Dokumente aus den Epstein-Akten veröffentlicht wurden.
Die belastenden Beweise aus den Epstein-Akten
Das US-Justizministerium hatte am 30. Januar mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, Bildern, Videos und E-Mails freigegeben, die den Namen Andrew Mountbatten-Windsor immer wieder erwähnen. Die Akten enthalten:
- Kompromittierende Fotos: Bilder zeigen Andrew in merkwürdigen Posen, darunter eine Aufnahme, auf der er über einer jungen Frau auf allen Vieren kniet.
- E-Mail-Korrespondenz: Zahlreiche Nachrichten beweisen, dass der Kontakt zu Jeffrey Epstein mindestens bis 2012 bestand, obwohl Andrew stets das Gegenteil behauptete.
- Vertrauliche Informationen: Es gibt Hinweise, dass Andrew während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter sensible Berichte an Epstein weitergeleitet haben könnte.
Die Dokumente werfen ein unsäglich schlechtes Bild auf den 66-Jährigen, der bereits wegen seiner Verbindung zu Epstein seine royalen Titel und Ehren verloren hatte.
Der Hintergrund der Festnahme
Die Festnahme erfolgte an Andrews 66. Geburtstag auf der Wood Farm, seinem aktuellen Domizil. Die Polizei bestätigte Ermittlungen zu mutmaßlichem „Fehlverhalten in Ausübung offizieller Funktionen“. Ein früherer hochrangiger Polizeibeamter erklärte, dass die Beamten durch die Festnahme Zugang zu Computerausrüstung, Dateien und anderen Beweismitteln erhalten werden.
Besonders brisant ist eine E-Mail aus dem November 2010, in der Andrew Epstein nach einer dienstlichen Asienreise Berichte über mehrere besuchte Länder übermittelt haben soll. Britische Handelsgesandte sind jedoch zur Verschwiegenheit verpflichtet, was den Verdacht auf Amtsmissbrauch verstärkt.
Die Reaktion des Königshauses
König Charles III. äußerte sich in einer ersten Erklärung und betonte: „Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen.“ Der Druck auf die Behörden war in den vergangenen Tagen stetig gewachsen, insbesondere nach der Veröffentlichung der neuen Epstein-Akten.
Die Dokumente zeigen auch, dass Epstein Andrew Treffen mit jungen Frauen anbot und sogar ein Dinner im Buckingham Palace vorschlug. Dies unterstreicht die anhaltende Verbindung zwischen den beiden, trotz Andrews Behauptungen, alle Kontakte abgebrochen zu haben.
Die Ermittlungen dauern an, und die britischen Behörden prüfen nun intensiv, ob Andrew tatsächlich vertrauliche Informationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet hat.



