Royal Andrew nach 11-stündigem Polizeigewahrsam entlassen: Angststarre im Auto
Andrew nach Polizeigewahrsam entlassen - Angst im Gesicht

Royal Andrew nach elfstündigem Polizeigewahrsam unter Auflagen freigelassen

Der ehemalige Herzog Andrew Mountbatten-Windsor (66) hat am Donnerstagabend nach genau elf Stunden in Polizeigewahrsam die Polizeistation in Norfolk wieder verlassen. Die ersten Bilder zeigen den britischen Royal auf dem Rücksitz eines schwarzen Range Rovers mit deutlich sichtbarer Angst im Gesicht - seine Augen sind starr und erschrocken aufgerissen, die Hände schützend vor das Gesicht gedrückt.

Festnahme am Geburtstag und Durchsuchungen

An seinem 66. Geburtstag wurde Andrew Mountbatten-Windsor am Donnerstagmorgen auf dem königlichen Anwesen Sandringham festgenommen. Zivilbeamte durchsuchten sowohl sein aktuelles Wohnhaus, die sogenannte Wood Farm, als auch sein ehemaliges Domizil, die Royal Lodge in Windsor. Laut Polizeiangaben dauern die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verdacht des Amtsmissbrauchs im Epstein-Skandal weiter an.

Die königliche Familie hat sich geschlossen hinter die Polizei gestellt. König Charles III. ließ verlauten, dass die Ermittlungen ihren Lauf nehmen müssen. Auch Prinz William und Prinzessin Kate unterstützen diese Position. Andrew steht damit praktisch allein da - seine Ex-Frau Sarah Ferguson hat sich zurückgezogen, und der Kontakt zu seinen beiden Töchtern ist teilweise zerrüttet.

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Epstein-Verbindung und schwere Vorwürfe

Der tiefe Fall des Ex-Herzogs entwickelte sich über Jahre hinweg. Immer neue Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner Freundschaft zu dem verstorbenen Straftäter Jeffrey Epstein (†66) belasteten seine Position. Zu den schwersten Anschuldigungen gehört der Missbrauch einer Minderjährigen. Immer wieder auftauchende Skandalfotos aus den Epstein-Akten verschlimmerten Andrews Lage kontinuierlich.

Bereits zuvor hatte Andrew seine royalen Titel verloren und musste aus der Royal Lodge in Windsor ausziehen, in der er zwanzig Jahre lang gelebt hatte. Die jetzigen Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht des Amtsmissbrauchs, was im schlimmsten Fall eine lebenslange Haftstrafe zur Folge haben könnte.

Reaktionen und Bedeutung

Während die Festnahme für die britische Monarchie eine erhebliche Erschütterung darstellt, wird sie für die zahlreichen Opfer Jeffrey Epsteins als wichtige Entwicklung gewertet. Angehörige von Epstein-Opfer Virginia Giuffre (†41) äußerten sich entsprechend positiv. Die Maßnahmen zeigen deutlich, dass selbst Mitglieder der Königsfamilie nicht vor polizeilichen Ermittlungen geschützt sind.

Interessanterweise wusste selbst der britische König nichts von der geplanten Festnahme seines Bruders. Erst als der schwarze Range Rover exakt an der Stelle vorfuhr, wo Andrew am Morgen festgenommen worden war, wurde das Ausmaß der polizeilichen Maßnahmen deutlich. Der Chauffeur fuhr den Ex-Prinz direkt am BILD-Reporter vorbei zurück nach Hause.

Die Angst und Fassungslosigkeit, die Andrew Mountbatten-Windsor bei seiner Freilassung ins Gesicht geschrieben standen, lassen erahnen, welche Konsequenzen die andauernden Ermittlungen für ihn persönlich haben könnten. Der Fall ist trotz seiner vorläufigen Freilassung noch lange nicht abgeschlossen, und die britische Öffentlichkeit verfolgt die weiteren Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit.

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