Explosionsanschlag auf Blitzeranhänger in Dreilützow: Polizei sucht dringend Zeugen
In der Nacht zu Sonntag erschütterten zwei laute Detonationen die Ruhe an der Landesstraße 042 bei Dreilützow. Am Dienstagmorgen, dem 21. April 2026, entdeckten Mitarbeiter des Landkreises Ludwigslust-Parchim erhebliche Beschädigungen an einem mobilen Blitzeranhänger und alarmierten umgehend die Polizei.
Zwei größere Dellen und unklare Messtechnik-Schäden
Die Beamten fassen einen mutmaßlichen Sprengstoffanschlag ins Auge, nachdem sie am oberen Bereich des Anhängers zwei deutlich sichtbare, größere Dellen feststellten. Ob die integrierte Messtechnik des Blitzers selbst in Mitleidenschaft gezogen wurde, bleibt derzeit noch unklar und muss durch Fachleute überprüft werden.
Die Polizei beziffert den vorläufigen Sachschaden auf etwa 6.000 Euro. Anwohner der Region hatten bereits in der Tatnacht von zwei explosionsartigen Geräuschen berichtet, was die Ermittler in ihrer Theorie bestärkt.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Kriminalpolizei hat umfassende Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Hintergründe der Tat aufzuklären. „Wir prüfen alle Spuren und Hinweise intensiv“, teilte eine Sprecherin mit. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, ob es sich um einen gezielten Angriff auf die Geschwindigkeitsüberwachung handelt.
Appell an die Bevölkerung: Zeugenhinweise erwünscht
Die Polizeidirektion Hagenow bittet die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe. Wer in der Nacht zu Sonntag im Bereich der L042 bei Dreilützow unterwegs war oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich umgehend melden.
Kontaktmöglichkeiten für Zeugen:
- Polizeidienststelle Hagenow: Telefon 03883 6310
- Jede andere Polizeidienststelle in der Region
Die Ermittler hoffen, durch Zeugenaussagen schnellere Fortschritte bei der Aufklärung dieser ungewöhnlichen Straftat zu erzielen, die die Verkehrssicherheit in der Region Ludwigslust-Parchim betrifft.



