Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 27 in Bremen ist ein Säugling lebensgefährlich verletzt worden. Das Kind musste noch am Unfallort reanimiert werden und wurde anschließend notoperiert. Wie die Polizei mitteilte, waren drei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.
Unfallhergang auf der A27
Ein 32-jähriger Fahrer kam am Samstagnachmittag kurz vor der Anschlussstelle Vahr aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Leitplanke. Durch den Aufprall entstand eine dichte Staubwolke. Eine 21-jährige Autofahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das bereits beschädigte Fahrzeug auf. Ein weiterer Fahrer versuchte auszuweichen, kollidierte dabei jedoch mit dem Wagen der jungen Frau und kam auf dem Seitenstreifen zum Stillstand.
Verletzte und Rettungsmaßnahmen
Der Säugling, der sich im Fahrzeug des 32-Jährigen befand, erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte reanimierten das Kind noch an der Unfallstelle und brachten es umgehend in ein Krankenhaus, wo es notoperiert wurde. Der 32-jährige Fahrer, seine 29-jährige Frau und ein dreijähriges Kind wurden leicht verletzt. Auch die 21-jährige Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs und seine Insassen blieben unverletzt.
Folgen des Unfalls
Alle beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei sperrte die A27 zeitweise vollständig, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.



